Beide Preise mit jeweils 25090 Euro dotiert
Der mit jeweils 2500 Euro dotierte Preis wurde in den Kategorien Belletristik und Sachbuch vergeben und zeichnet Bücher aus, die auf besondere Weise mit dem Schwarzwald verbunden sind. Insgesamt waren in diesem Jahr 40 Titel eingereicht worden.
Aufarbeitung eines Banküberfalls
In der Kategorie Belletristik ging der „Wälderliebling“ 2026 an Julia Heinecke aus Freiburg für ihren Roman „Kurz vor Kassenschluss“. Die Jury lobte vor allem die intensive Recherche und die eindringliche Erzählweise der Autorin.Im Mittelpunkt des Buches steht der erste Banküberfall mit Geiselnahme in der Bundesrepublik – erzählt aus der Perspektive einer jungen Lokaljournalistin, die Jahrzehnte später den Fall aufarbeitet.
Dabei geht es weniger um das eigentliche Verbrechen als um die Auswirkungen auf Familien, Menschen und eine ganze Gemeinschaft. Die Jury würdigte Heinecke als Autorin, die dem Schwarzwald mit ihren Büchern eine ganz eigene literarische Stimme verleihe.
Kulinarische Liebeserklärung an den Schwarzwald
Den „Wälderliebling“ in der Kategorie Sachbuch erhielt Hannes Finkbeiner für sein Werk „Schwarzwald. Meine kulinarische Heimat“. Der aus Schönmünzach stammende Autor nimmt seine Leserinnen und Leser darin mit auf eine kulinarische Reise durch den Schwarzwald.
Das Buch verbindet regionale Spezialitäten mit Geschichten über Menschen, Traditionen und moderne Ideen. Die Jury sprach von einem „kulinarischen Roadtrip“ durch die Region und hob besonders die authentische und moderne Sicht auf den Schwarzwald hervor.






