Foto: Bild: AI
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Unwetterwarnung: Warnstufe rot! Glatteis! Sturm! Lebensgefahr!

23. November 2025
In Teilen des Schwarzwalds gilt seit Sonntagabend die zweithöchste Unwetterwarnstufe – die Warnstufe rot! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt eindringlich vor plötzlicher Glatteisbildung durch überfrierende Nässe und Eisregen. Es besteht Lebensgefahr!

Betroffen sind weite Teile Baden-Württembergs. Besonders kritisch ist die Lage von Stuttgart und Tübingen bis hinunter ins Allgäu, inzwischen auch in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und weitere angrenzende Landkreise. Schwarzwaldregion.

 In den übrigen Landkreisen gilt von wenigen Ausnahmen abgesehen die Warnstufe zwei, Und auch die birgt noch jede Menge Gefahren. Die Warnung gilt zunächst bis 3 Uhr in der Nacht zum Montag; vor allem vor Mitternacht ist die Gefahr besonders groß.

Ernste Gefahrenlage

Die Behörden sprechen von einer ernsten Gefährdungslage. Straßen und Gehwege können innerhalb kürzester Zeit spiegelglatt werden, die Kontrolle über Fahrzeuge kann ohne Vorwarnung verloren gehen. Polizei und Rettungsdienste bitten eindringlich um Vorsicht. Welche Gefahrenstufe bei euch gilt, könnt ihr unter https://www.swr3.de/aktuell/wetter/unwetter/unwetterwarnungen-fuer-bw-100.html erfahren.

Sturm und Schnee in Hochlagen des Schwarzwalds

Im Hochschwarzwald stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80, in der Nacht zum Montag auf dem Feldberg auch schwere Sturmböen um 90 km/h um Südwest. Im weiteren Tagesverlauf des Montages im Feldbergbereich Sturmböen bis 80 km/h aus Südwest. In den Hochlagen werden in den nächsten Stunden 10 Zentimeter Neuschnee erwartet.

Verhaltenstipps: Achtung! Gefahr für Leib und Leben!             

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) empfiehlt bei Sturm- und Orkanlagen folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Fahrten möglichst vermeiden
  • Verhalten im Straßenverkehr der Gefahrenlage anpassen, Extrem vorsichtig sein!
  • Auf mögliche Sperrungen und Einschränkungen einstellen
  • Fahrzeuge volltanken, warme Kleidung und Getränke mitführen.
  • Aufenthalt im Freien auf das Nötigste beschränken.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage und amtliche Warnungen.
  • Im Notfall: Wählen Sie den Notruf 112.

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