Foto: Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
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Über 100.000 Besucher bestaunen Weltkugel im Dom von St. Blasien: Kunstprojekt „Gaia“ wird zum Publikumsmagnet im Hochschwarzwald

5. November 2025
Noch bis Sonntag, 9. November, schwebt sie unter der mächtigen Kuppel des Doms von St. Blasien – und zieht weiter Menschen in ihren Bann: Die monumentale Erdkugel „Gaia“ des britischen Künstlers Luke Jerram ist zu einem echten Besuchermagnet geworden. Am vorletzten Ausstellungswochenende wurde die Marke von 100.000 Besucherinnen und Besuchern überschritten – ein überwältigender Erfolg für die Veranstalter.

Ein Blick auf die Erde – wie aus dem All

Mit einem Durchmesser von zehn Metern und einem Gewicht von 130 Kilogramm hängt der beleuchtete Globus in rund drei Metern Höhe unter der imposanten Domkuppel. „Gaia“ zeigt die Erde exakt so, wie sie Astronauten aus dem All sehen – zusammengesetzt aus Originalaufnahmen der NASA.
Die Maßstabsverkleinerung ist beeindruckend: 1,3 Millionen Mal kleiner als die echte Erde, aber genauso faszinierend. Begleitet wird die Installation von einer eigens komponierten Klangkulisse, die das Erlebnis im Kirchenraum noch eindrucksvoller macht.

Kunst trifft Begegnung im Schwarzwald-Dom

Seit der feierlichen Eröffnung am Tag der Deutschen Einheit hat „Gaia“ nicht nur Kunstinteressierte, sondern auch Familien, Schulklassen und Touristen aus der ganzen Region angezogen. Unter der rotierenden Weltkugel wurden Konzerte, Lesungen und Andachten veranstaltet – Momente der Begegnung, der Stille und der Reflexion.

Luke Jerram selbst beschreibt den Kern seiner Arbeit so: „Ich mag den Aspekt, dass das Kunstwerk den Menschen, die es betrachten, einen Raum gibt, um selbst kreativ zu werden.“ In St. Blasien wurde dieser Gedanke spürbar lebendig: Zahlreiche Besucher verließen den Dom mit einem neuen Blick auf die Erde – und auf die eigene Verantwortung für ihren Schutz.

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Größte „Gaia“ Deutschlands – und ein festlicher Abschluss

Seit 2018 tourt Jerrams „Gaia“ um die Welt, war bereits in Museen, Kathedralen und Wissenschaftszentren zu sehen. Doch die Schwarzwald-Ausgabe ist besonders:
„Diese Weltkugel ist so besonders, weil sie einen Durchmesser von zehn Metern hat und damit die größte Gaia ist, die bisher in Deutschland gezeigt wurde“, betonte der Künstler.

Zum Abschluss der Ausstellung erwartet die Besucher am Samstag, 8. November, um 16 Uhr ein musikalisches Highlight: Der Festspielchor St. Blasien mit rund 70 Sängerinnen und Sängern sowie das Kammerorchester 3klang präsentieren Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“.
Der Eintritt ist begrenzt – Resttickets gibt es ab 15 Uhr an der Tageskasse. Eine Besichtigung der Erdkugel ist an diesem Tag letztmals bis 14:45 Uhr möglich.

Erfolg für den Hochschwarzwald

Für die Hochschwarzwald Tourismus GmbH ist der enorme Besucherandrang ein deutliches Zeichen: Kunst- und Kulturangebote werden in der Region begeistert angenommen. In Kooperation mit der Stadt St. Blasien, dem Werbe- und Aktivkreis, dem Kolleg St. Blasien und der lokalen Seelsorgeeinheit wurde ein Kulturprojekt geschaffen, das über die Region hinausstrahlt.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden Interessierte unter:
www.hochschwarzwald.de/gaia

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