Schwarzwald aktuell
Foto: Vogtsbauernhof
Der neueste Hingucker im erfolgreichsten baden-württembergischen Freilichtmuseum: das „Schlössle von Effringen“.
Der neueste Hingucker im erfolgreichsten baden-württembergischen Freilichtmuseum: das „Schlössle von Effringen“.
Foto: Vogtsbauernhof

Tolles Fest zum Saisonstart und zur Schlössle-Eröffnung

März 16, 2018

Am Samstag, 24. März, startet das Schwarzwälder Freilichtmuseum „Vogtsbauernhof“ in die neue Saison. Und gleich zum Auftakt hat man richtig Grund zum Feiern. Das Museum kann nämlich voller Stolz seine neueste Errungenschaft: das „Schlössle von Effringen“ präsentieren. Das 1379 erstmals urkundlich erwähnte, aus massivem Sandstein erbaute Gebäude wurde in den letzten beiden Jahren in einem aufwändigen Verfahren.

Klar, dass man sich im Vogtsbauernhof über die neue Errungenschafr freut. Schließlich ist es die erste Hofanlage aus dem Nordschwarzwald im Vogtsbauernhof. Und dazu noch eine ganz besondere. Es das älteste und erste ehemals herrschaftliche Anwesen in einem baden-württembergischen Freilichtmuseum sowie eines der ältesten Gebäude in einem deutschen Freilichtmuseum überhaupt.
 
Am Samstag, 24. März, dreht sich alles um die Versetzung des „Schlössles von Effringen“ von seinem Originalstandort nach Gutach. Der Eintritt an diesem Tag frei. Am Sonntag, wird das Schlössle um 11 Uhr feierlich eröffnet. Das umfangreiche Tagesprogramm wird von der Stadt Wildberg, Herkunftsort des Schlössles und Schäferlaufstadt, mit zahlreichen Aktionen mitgestaltet. An beiden Tagen gibt es im Festzelt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
 
Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm 2018, das unter dem Motto „So viel Schwarzwald wie nie“ steht, stellt bis einschließlich 4. November mit Themen- und Aktionstagen, Vorträgen, Sonderführungen und Mitmachaktionen den Nordschwarzwald und das 600 Jahre alte Schlössle von Effringen in den Mittelpunkt. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher wieder auf zahlreiche altbewährte Höhepunkte wie den Trachtentag, das Oldtimer-Traktoren-Treffen und das Herbst- und Schlachtfest freuen.
 
Mit rund 220 000 Besuchern im Jahr ist der Vogtsbauerhof übrigens der erfolgreichste der sieben baden-württembergischen Einrichtungen. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, man tut hier was dafür. Jede Menge sogar! In Gutach wird mit allen Sinne erlebbar, wie einst im Schwarzwald gewohnt, gelebt und gearbeitet wurde. Insgesamt sind nunmehr sieben bis zu 600 Jahre alte voll eingerichtete Schwarzwaldhöfe, ein Tagelöhnerhaus sowie 15 Nebengebäude wie Mühlen, Sägen, Kapelle und Speicher zu besichtigen.

Doch täuschen Sie sich nicht: In diesem Museum stehen die alten Gebäude nicht einfach nur so „rum“. Nein, der Vogtsbauernhof ist ein Museum das lebt. Im Stall stehen Haustiere alter Rassen, auf den Weiden tummeln sich Schafe und Ziegen, in den schwarzen Küchen riecht es noch nach dem Rauch des letzten Feuers . . . Ja, hier wird ganz einfach spürbar, wie Schwarzwald in alten Zeiten ging. Stark!

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