Es die wohl bedeutendste Aufgabe, die Freiburg im Bereich des historischen Handwerks und der Architektur zu vergeben hat: die Leitung der Münsterbauhütte. Seit Jahrhunderten steht dieses Amt für Verantwortung, Tradition und höchste Baukunst. Nun hat die Übergangszeit ein Ende: Zum 1. Oktober hat Moritz Richter seinen Dienst offiziell angetreten und damit die Verantwortung für das höchste und bedeutendste Bauwerk der Stadt – das Freiburger Münster – übernommen.
Entscheidung fiel bereits im Frühjahr
Das Präsidium des Freiburger Münsterbauvereins hatte den 36-jährigen Architekten und Denkmalpfleger bereits im Mai dieses Jahres zum Nachfolger von Anne-Christine Brehm gewählt. Brehm trat zum 1. April eine Professur für Europäische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg an. Nach den darauffolgenden Monaten der Übergangszeit freut sich der Freiburger Münsterbauverein nun sehr, den neuen Münsterbaumeister in der Bauhütte willkommen zu heißen.

Ein ausgewiesener Fachmann
Mit Richter hat Freiburg einen ausgewiesenen Experten für diese Position gewonnen, der bereits an prominenten Kulturdenkmalen in leitender Funktion tätig war. So verantwortete er unter anderem die denkmalgerechte Sanierung des Kunstpalasts in Düsseldorf. Zuletzt steuerte er bei der Sprinkenhof GmbH in Hamburg umfangreiche Maßnahmen und große Restaurierungsprojekte an historischen Kulturgebäuden. Mit dem offiziellen Amtsantritt bringt er diese wertvolle Expertise nun vollumfänglich in den Erhalt des Freiburger Münsters ein.
Erste Großaufgabe: das Turmoktagon
Langweilig wird es dem neuen Münsterbaumeister in der Breisgaumetropole sicher nicht, denn das erste Mammutprojekt steht bereits fest auf der Agenda: Unter seiner Leitung wird in den kommenden Jahren die Restaurierung des Turmoktogons Gestalt annehmen. Der Münsterbauverein blickt voller Zuversicht auf die anstehenden Aufgaben und freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Münsterbaumeister.






