Schneemangel der Grund
Bereits im letzten Winter hatte man in dem Schwarzwälder Wintersportnest bangen müssen, doch damals schaffte man es noch, den Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt auf den letzten Drücker sogar allerbeste Bedingungen bieten können. Der Lohn: großartige Wettkämpfe, jede Menge Zuschauer, die für eine grandiose Stimmung sorgten.
Selbst Schonacher „Schneekünstler“ chancencenlos
Die Ausgangslage für den Weltcup Anfang Januar 2026 hat dann aber selbst die Schwarzwälder „Schneekünstler“ aus Schonach überfordert. Nach intensiver und sorgfältiger Prüfung aller Möglichkeiten kamen die Veranstalter gemeinsam mit den zuständigen Gremien zu dem Ergebnis, „dass eine rechtzeitige sowie regelkonforme Präparierung der Wettkampfanlagen auf Basis der aktuellen Wetterprognosen nicht möglich ist. Aus diesem Grund muss der FIS Weltcup Nordische Kombination in Schonach im Januar 2026 leider abgesagt werden.“
Eine dürfte über die Absage natürlich besonders traurig sein: die Schwarzwälderin Nathalie Armbruster. Für die Gesamtweltcup-Siegerin des vergangenen Winters aus Freudenstadt, wäre es schließlich ihr Heimat-Weltcup gewesen. Vielleicht tut ihr aber auch die kleine Wettkampfpause gut, hatte sie sich in einem ihrem letzten Rennen kollabiert, stand aber bei Rennen danach schon wieder auf dem Podest.

Auf ein neues im nächsten Winter
Aber keine Sorge, die Absage bedeutet nicht das Aus für den Weltcup-Standort Schonach, der zu den traditionsreichsten der Nordischen Kombination gehört. Auch im kommenden Winter dürfte man wieder im Weltcup-Kalender stehen und dann auch nicht so früh im Winter wie dieses Jahr, was die Chancen auf die Austragung der Wettbewerbe deutlich erhöhen dürfte. Übrigens: Nicht nur der Schwarzwald klagt über den Schneemangel. Auch in den Alpensieht es zum Teil in vielen Orten nicht viel besser aus.






