WETTERDIENSTE ZIEMLICH EINIG: Wir haben bei den gängigen Wetterdiensten wie dem Deutschen Wetterdienst, Wetter.com und Kachelmann-Wetter nachgeschaut und ihre Prognosen zehn Tage vor Heiligabend verglichen. Und das „Schlimme“ ist: Die drei sind sich im Wesentlichen einig. Es sieht schlecht aus.
VOM WINTER KAUM WAS ZU SEHEN: Bis Weihnachten ist vom Winter kaum etwas zu sehen. Die Temperaturen liegen deutlich zu hoch, und auch die nötigen Niederschläge fehlen. Zwar soll es kurz vor den Feiertagen etwas abkühlen, doch ein kräftiges Tief, das den ersehnten Schnee bringen könnte, ist nicht in Sicht. Vieles deutet darauf hin, dass weiße Weihnachten selbst in den höchsten Lagen des Schwarzwalds ausfallen könnten.
DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT: Bevor jetzt alle die Köpfe hängen lassen: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Die Zuverlässigkeit solcher Langfristprognosen ist – das betonen auch Meteorologen – begrenzt. Ein plötzlicher Wintereinbruch ist also nicht völlig ausgeschlossen.
UND WAS IST MIT DEM MÖGLICHEN JAHRHUNDERTWINTER? Wichtig: Wir erst am Anfang des Winters. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder darüber spekuliert, ob der Winter 2025/26 wegen eines gestörten Polarwirbels – ein riesiges Windsystem über der Arktis, das unser Winterwetter beeinflusst und in Medien gern für extreme Szenarien herangezogen wird – sogar zum „Jahrhundertwinter“ werden könnte. Viele Meteorologen halten das jedoch für eher unwahrscheinlich: Zwar zeigen einige Modelle zeitweise Störungen, doch ein echter Extremwinter ist selten, und die aktuellen Daten ergeben ein sehr gemischtes Bild.






