„Wir brauchen die Zeit, um Arbeiten zu erledigen, für die im normalen Alltag einfach keine Gelegenheit bleibt“, erklärte Ursula Pütz, Leiterin der Besucherzentren. Während der fünfwöchigen Schließzeit soll danach einiges auf Vordermann gebracht werden.
Am Ruhestein etwa soll das Treppenhaus frisch gestrichen und mit Schriftzügen versehen werden, die zum Nachdenken anregen sollen. Außerdem stehen Überprüfungen der Lüftungs- und Heizungsanlagen, sodass es in den Zentren einige Tage kalt bleibe.
Vom Technik-Check bis zum Großputz
Auch technisch ist einiges geplant: Ein Team aus drei bis vier Programmierern werde sämtliche Computer, Beamer und Bildschirme der Ausstellung testen und Software-Updates aufspielen. Zudem sollen die Dioramen – detailreiche Nachbildungen von Landschaften mit Tieren und Pflanzen – überprüft und gegebenenfalls ausgebessert werden.
Auch Präparatoren im Einsatz
Für den Feinschliff an den ausgestellten Tieren reisen Präparatoren aus Thüringen an. „Gute Präparatoren gibt es nicht viele“, meinte Pütz. Da das Team derzeit noch bei einer Ausstellung in Dubai im Einsatz sei, könne diese Arbeit erst im Dezember stattfinden. Auch ein Großputz steht auf dem Programm, bei dem das Reinigungsteam „selbst in die hintersten Ecken für Sauberkeit sorgen wird.“

Außer Kontroll-, Reinigungs- und Aufhübschungsarbeiten sowie Reparaturen wird auch noch die aktuelle Wechselausstellung ab- und die neue aufgebaut. Von Dezember bis März wird „Wild Europe“ gezeigt, eine Ausstellung des Black Forest Collectives um den Filmemacher und Umweltaktivisten Simon Straetker.
„November besucherschwächste Monat“
Die Entscheidung, die Arbeiten November im November durchzuführen sei – so Pütz – „ganz bewusst getroffen worden.“ „Der November ist der besucherschwächste Monat des Jahres. Der goldene Herbst ist vorbei, die Wanderer sind weg, und viele Hotels im Schwarzwald haben geschlossen.“ Ab Dezember rechne man dann wieder mit mehr Besuchern – besonders, wenn der Winter Schnee bringe.





