Ein Rekord mitten im Schwarzwald
Schon beim ersten Blick wird klar: Hier geht’s nicht um gewöhnliche Dimensionen. Die Uhr ist rund 15 Meter hoch und wurde im Maßstab 60:1 gebaut – angelehnt an eine historische Kuckucksuhr. Fünf Jahre lang tüftelten und werkelten die Uhrmachermeister Ewald und Ralf Eble an diesem außergewöhnlichen Projekt, bis es 1994 vollendet war. Drei Jahre später folgte die offizielle Krönung: der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Gigantische Technik im Maßstab 60:1
Und die Details? Die sind mindestens genauso beeindruckend wie das Gesamtbild. Das Uhrwerk misst 4,5 mal 4,5 Meter, bringt rund sechs Tonnen auf die Waage und wird klassisch mechanisch betrieben. Der größte Zahnkranz hat einen Durchmesser von 2,60 Metern. Der Kuckuck selbst ist ganze 4,50 Meter groß, wiegt etwa 150 Kilo und ist liebevoll von Hand bemalt. Das Pendel misst stolze acht Meter.

Eine Uhr, die durch großartiges handwerkliches Geschick und gigantische Maße überzeugt.
Bild: Thomas. www.stock.adobe.com
Einblicke ins Innenleben der Uhr
Das wirklich Besondere: Besucher können das Innenleben dieser gigantischen Uhr hautnah erleben. Über eine Treppe geht es mitten hinein ins Uhrwerk – ein Perspektivwechsel, den man so schnell nicht vergisst. Bei Führungen erklärt Uhrenträger Johann anschaulich, wie das Zusammenspiel der riesigen Zahnräder funktioniert – natürlich nicht ohne die eine oder andere Anekdote.
Wenn der Kuckuck ruft
Zum Highlight wird jeder Besuch zur halben oder vollen Stunde. Dann öffnet sich das Fenster, und der größte Kuckuck der Welt meldet sich zu Wort. Sein Ruf, erzeugt durch meterlange Pfeifen und traditionelle Blasebälge, hallt weit über das Gelände – kraftvoll, klar und irgendwie typisch Schwarzwald.
Der Uhrenpark: Mehr als „nur“ Kuckuck!
Der Uhrenpark selbst lädt anschließend zum Weiterentdecken ein: Auf über 1000 Quadratmetern dreht sich alles um die berühmte Schwarzwälder Uhrmacherkunst. Von klassischen Kuckucksuhren über kunstvolle Standuhren bis hin zu Souvenirs findet sich hier alles, was das Herz von Schwarzwald-Fans höherschlagen lässt. Und mit etwas Glück gibt es sogar einen Einblick in die Werkstatt, wo die Tradition bis heute lebendig gehalten wird.
Mehr Infos unter www.uhren-park.de






