Foto: Staatliche Schlösser und Gärten
Zu Ostern wird der Brunnen des Klosters Welt-Kulturerbe-Klosters Maulbronn aufwendig geschmückt.
Zu Ostern wird der Brunnen des Klosters Welt-Kulturerbe-Klosters Maulbronn aufwendig geschmückt.
Foto: Staatliche Schlösser und Gärten

Maulbronn, Ostermarkt 2026: Einer der schönsten in ganz Deutschland

22. Februar 2026
Ja, es ist wieder soweit: Am Samstag und Sonntag, 7. und 8. März 2026, verwandelt sich der ehemalige Fruchtkasten des Welterbe-Klosters Maulbronn erneut in eine farbenfrohe Bühne für den traditionellen Ostereiermarkt. Ab 11 Uhr präsentieren zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller in der heutigen Stadthalle ihre filigranen Kunstwerke — und machen den Markt Jahr für Jahr zu einem der schönsten Ostermärkte Deutschlands. Besucher dürfen sich auf Eier in allen Farben, Größen und kunstvollen Verzierungen freuen.

Unikate in Hülle und Fülle

Anfang März dreht sich im historischen Gebäude alles um das Ei als Kunstobjekt. An den vielen Ständen entdecken Gäste eine beeindruckende Vielfalt: von winzigen Wachteleiern bis zu großen Straußeneiern, von schlicht und elegant bis aufwendig dekoriert. Besonders reizvoll ist, dass man den Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern mancherorts direkt bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

Blick auf einen Standangebot: Auch Osterhasen oder Hühner gehören neben vielem anderem dazu. Bilder: Staatliche Schlösser und Gärten, Peter Braun

Kunstvoll, originell und farbenfroh

Jedes ausgestellte Ei ist ein handgefertigtes Einzelstück. Die Ausstellenden arbeiten mit unterschiedlichsten Techniken — darunter Aquarellmalerei, Fimo-Gestaltung, Wachs- und Batikverfahren sowie Gravur- und Frästechniken. Ergänzt wird das Angebot durch originelle Dekorationen rund ums Osterfest. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee und Kuchen laden zu einer gemütlichen Pause ein.

Ostermarkt mit langer, langer Tradition

Die Tradition der Ostereier reicht weit zurück und hat ihre Wurzeln im alten Ägypten, wo Eier als Symbole der Fruchtbarkeit galten und kunstvoll dekoriert wurden. In Europa verbreitete sich der Brauch des Eierfärbens und Verschenkens im 12. Jahrhundert – zur Zeit, als die Zisterziensermönche das Kloster in Maulbronn gründeten. Obwohl es keine Hinweise darauf gibt, dass sie eine spezielle Ostereiertradition pflegten, hatte das Kloster durch seine erfolgreiche Landwirtschaft vermutlich mehr als genug Hühnereier zur Verfügung.

Eier und Kunst? Diese drei Eier beweisen es eindrucksvoll: – Ja, das passt zusammen. Bild Staatliche Schlösser und Gärten, Peter Braun

Der Maulbronn Ostermarkt ist somit nicht nur ein Ort für Kunstliebhaber, sondern auch ein Stück lebendige Geschichte. Wer die Osterzeit mit kreativen Kunstwerken und festlicher Atmosphäre erleben möchte, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.

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