Chaos in der Linkskurve
Das Unglück geschah auf der K5705 zwischen Bad Dürrheim und Biesingen. In einer Linkskurve kam es zunächst zu einer gefährlichen Verdichtung des Fahrerfeldes am linken Fahrbahnrand. Zahlreiche Sportler stürzten ineinander. Die Folge: ein chaotisches Massensturzgeschehen mit Dutzenden Verletzten auf der Fahrbahn.
Doch damit nicht genug: Durch die Aufstauung im Rennverlauf kam es kurz darauf zu einem zweiten Massensturz, ebenfalls mit vielen Verletzten.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Sofort wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste in den Schwarzwald-Baar-Kreis alarmiert. Vier Rettungshubschrauber kreisten über dem Unfallort, dutzende Rettungswagen rückten an. Ein leitender Notarzt übernahm die Koordination vor Ort.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sieht die Bilanz so aus:
- 15 bis 20 Schwerverletzte – sofort in Kliniken gebracht
- 20 bis 25 Leichtverletzte – vor Ort behandelt oder in Krankenhäuser eingeliefert
- Rund 35 weitere Fahrer mit Blessuren blieben fußläufig im Bereich der Unfallstelle
Eine endgültige Zahl der Verletzten steht noch aus.
Keine Fremdeinwirkung – Rennen abgebrochen
Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung – es handelt sich um ein unglückliches Renn- und Gruppengeschehen. Der Veranstalter zog sofort die Reißleine: Alle Rennen wurden abgebrochen und die Veranstaltungen für Sonntag abgesagt.
Am Wochenende waren mehr als 1.200 Fahrer aus ganz Europa nach Bad Dürrheim gereist, um an der traditionsreichen Veranstaltung teilzunehmen.






