Neue Kontrollspuren und modernere Technik
Mit dem Geld sollen zwei zusätzliche Kontrollspuren sowie eine neue mehrstufige Reisegepäckkontrollanlage angeschafft werden. Auch ein Personalpool ist geplant, damit Ausfälle durch Krankmeldungen nicht sofort zum Chaos führen. Bis die Maßnahmen umgesetzt sind, wird es aber noch ein gutes halbes Jahr dauern.
Land schießt Geld nur vor – Zahlen tun am Ende die Gäste
Finanziert wird die Soforthilfe zunächst vom Land, langfristig über die Luftsicherheitsgebühr – also von den Reisenden selbst. Hintergrund: Der Bund hatte sich Ende 2024 aus der Vorfinanzierung der Sicherheitstechnik zurückgezogen, weshalb nun die Länder einspringen müssen.
Gewerkschaft sieht Fortschritte
Die Gewerkschaft ver.di begrüßt die Pläne: Endlich werde die Überlastung des Sicherheitspersonals ernsthaft angegangen. Gleichzeitig fordert sie, in einem halben Jahr zu prüfen, ob die neuen Maßnahmen tatsächlich greifen – und sie dann gegebenenfalls nachzuschärfen.





