Foto: CARASANA Bäderbetriebe GmbH (alle Fotos)
Das Friedrichsbad in der(!) Bäderstadt des Schwarzwalds bietet ein wirklich einmaliges Badeerlebnis.
Das Friedrichsbad in der(!) Bäderstadt des Schwarzwalds bietet ein wirklich einmaliges Badeerlebnis.
Foto: CARASANA Bäderbetriebe GmbH (alle Fotos)

Kult: das Friedrichsbad in Baden-Baden

19. Dezember 2021
Seit über 140 Jahren gehört das wunderschöne Friedrichsbad zu den Wahrzeichen Baden-Badens, dem Renommiertbad des Schwarzwalds.  Das im Renaissance-Stil erbaute Gebäude galt bei seiner Eröffnung im Jahre 1877 als das modernste Badehaus Europas und hat seither nichts an Charme und Atmosphäre verloren. Ein außergewöhnliches Badeerlebnis im Schwarzwald.

Bereits die Eingangshalle und der Aufgang zum Friedrichsbad lassen ein außergewöhnliches Badeerlebnis erahnen. Das antike Ambiente des Badetempels aus dem 19. Jahrhundert gewährt zwischen eindrucksvollen Duscharmaturen, handbemalten Majolika-Kacheln und dem prächtigen Kuppelsaal einen unvergesslichen Einblick in jahrhundertealte Badetraditionen. Die siebzehn aufeinander abgestimmten Wohlfühlstationen des historischen Friedrichsbades bilden den maximalen Ausgleich zwischen Energietanken und Badespaß.

Hier lässt es sich sein. Ruheraum des Friedrichbades Baden-Baden

Zu Beginn wartet ein einzigartiges Dusch-Erlebnis auf den Badegast: aus riesigen Duschköpfen prasselt reines Thermalwasser auf den Körper. Danach macht man es sich auf warmen Holzliegen im Warmluftraum (54 Grad) und später im Heißluftraum (68 Grad) bequem. Die paradiesischen Motive der Kacheln ziehen die Blicke auf sich und lassen den Alltag vergessen.

Nun folgt die Seifenbürstenmassage, bei der man nach erneutem Duschen zunächst mit Seife eingerieben und mit einer Bürste massiert wird. Dies ist die optimale Vorbereitung für das Bad im heilenden Thermalwasser. Nach etwa zehn Minuten geht es in die Thermaldampfbäder, die mit 45 und 47 Grad den Körper weiter erwärmen. Heißer Nebel legt sich angenehm auf die Haut.

Strahlt jede Menge Charme aus: das im Renaissance-Stil erbaute Gebäude

Im ersten Thermalbecken entspannt sich der Gast dann bei 36 Grad und lässt die Seele baumeln. Danach folgt das Sprudelbad mit 34 Grad – behaglich warm trommelt frisches Thermalwasser massierend gegen den Rücken. Völlig entspannt wandelt der Gast nun hinüber zum berühmten Kuppelsaal, in dessen kreisrunden Bewegungsbecken (28 Grad) er sich ein paar Minuten aufhält, bevor er die Kühle des Tauchbeckens (18 Grad) kurz auf sich wirken lässt. Beim Heraussteigen wartet bereits ein Mitarbeiter mit vorgewärmten Laken zum Abtrocknen. Um der Haut wieder die nötige Feuchtigkeit zu geben, stehen verschiedene Cremes zur Verfügung. Als zusätzlichen Service empfiehlt sich, eine hochwertige Pflegelotion auf den Körper auftragen und einmassieren zu lassen.

Zum guten Schluss entspannt man bei einer Tasse Tee im Ruhe- und Lesesaal, um das Wohlfühlerlebnis im Friedrichsbad noch einmal auf sich wirken zu lassen.

Nichts mitbringen, einfach hingehen

Für einen entspannten Tag im Friedrichsbad brauchen Gäste nichts mitzubringen. Im textilfreien Bad bekommen Gäste Schuhe, Handtücher und Duschgel gestellt, ebenso besteht die Möglichkeit, sich anschließend mit pflegender Körperlotion einzucremen.
Der Wechsel zwischen trockener Warm- und Heißluft kombiniert mit Dampf-, Bewegungs- und Thermalsprudelbädern ist ein bewährtes Rezept zur Erholung, Steigerung der Abwehrkräfte und zum Training des Kreislaufs.

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