Foto: Hotel Schliffkopf und Palmenwald Schwarzwaldhof (Beide Fotos)
Bereits seit Herbst 2021 hat das Hotel „Palmenwald Schwarzwald Hof“ mit seinem herrlichen Jugendstilgebäude (oben einen neuen Besitzer. Dieser erwarb jetzt auch noch das Hotel Schliffkopf (unten).
Bereits seit Herbst 2021 hat das Hotel „Palmenwald Schwarzwald Hof“ mit seinem herrlichen Jugendstilgebäude (oben einen neuen Besitzer. Dieser erwarb jetzt auch noch das Hotel Schliffkopf (unten).
Foto: Hotel Schliffkopf und Palmenwald Schwarzwaldhof (Beide Fotos)

Hotel-Investor: Nach „Palmenwald“ auch „Schliffkopf“ gekauft

2. Februar 2022
Erst kauften sie im September letzten Jahres das renommierte Hotel Palmenwald Schwarzwaldhof in Freudenstadt und jetzt auch noch das weithin bekannte Schliffkopf-Hotel an der Schwarzwaldhochstraße (Baiersbronn): Die Rede ist von der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Gbr) Schreiber und Lutzenberger, die damit im Schwarzwald ganz groß eingestiegen ist. Beide Hotels sollen wie bisher auf dem 4*-Niveau weitergeführt werden.

Schreiber und Lutzenberger – mit ihren Käufen haben sie gezeigt, dass sie an den Schwarzwald glauben. Das Hotel Palmenwald-Schwarzwaldhof in Freudenstadt läuft bereits seit September 2021 unter der Regie der neuen Eigentümer. Das denkmalgeschützte 4-Sterne-superior-Hotel, das komplett im Jugendstil gehalten ist, verfügt u. a. über 83 Zimmer und Suiten sowie einen attraktiven Wellnessbereich und wird von dem Ulmer Hotelier Oliver Schreiber und seinen Geschäftspartnern Elmar Lutzenberger und Albert Mayrgeführt. Der Übergang gestaltete sich reibungslos. Die 50-köpfige Belegschaft wurde übernommen.

„Palmenwald Schwarzwaldhof eine Perle“

In einem Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten hatte Albert Mayr nach dem Kauf auf die beeindruckende Architektur des Gebäudes, den unvergleichbaren Jugendstil sowie das 20 000 Quadratmeter große Parkgrundstück verwiesen. Dies alles mache das Haus „zu einer wirklichen Perle“, die große Chancen biete.

Das Hotel Palmenwald-Schwarzwaldhof sollte nicht das einzige Engagement bleiben. Kurze Zeit später wurde die Gesellschaft erneut fündig. Zum 1. Februar übernahm man auch das weithin bekannte Hotel Schliffkopf an der Schwarzwaldhochstraße übernommen. Über Jahrzehnte schien das Haus untrennbar mit dem Namen Fahrner verbunden.  Zuletzt führten die Brüder Erich und Heiko Fahrner den Betrieb in der dritten Generation. Der Entschluss das 4*-Superior-Hotel mit seinen125-Betten und dem 1500 Quadratmeter großen Wellness- und Spa-Bereich zu verkaufen, fiel ihnen nach eigenen Angaben nicht leicht.

Die Grundlage für das renommierte Haus hätten bereits die Eltern und Großeltern gelegt, für die das Hotel ihr Lebenswerk gewesen sei. Mit viel Herzblut, Entbehrungen und unter schwersten Arbeits- und Lebensbedingungen hätten sie den Schliffkopf zu einer ersten gastronomischen Adresse auf dem Hochplateau zwischen Schwaben und Baden aufgebaut. So die Söhne über die Leistungen der Vorfahren.

Erich und Heiko Fahrner betonen, dass die Pandemie und die damit verbundenen monatelanger Zwangsschließungen die Situation der gesamten dramatische Auswirkungen auf die gesamte Branche gehabt habe. Auch auf dem Schliffkopf sei man da nicht verschont geblieben. So hätten sich Mitarbeiter anderweitig orientiert, was den ohnehin vorhandenen Fachkräftemangel noch verstärkt habe. Dies habe u.a. dazu geführt, dass das Tagesrestaurant nicht mehr betrieben werden konnte. So ganz werden die Fahrners Tourismus und Gastronomie dann aber doch nicht Adieu sagen. Die Kniebis-Hütte und die Skilifte Unterstmatt/Ochsenstall werden sie weiter betreiben.

„Hotel Schliffkopf“: Fahrner lobt neue Besitzer

Und die Zukunft des Hotels selbst? Nun, auch da können die Fahrners durchatmen. Mit den neuen Eigentümern hat man Käufer gefunden, die bewiesen haben, dass sie Hotel können. Mit ihnen – so die Fahrners – sei man sich sicher, dass das Haus auch in Zukunft „ein Leuchtturm der Hotellerie und Gastronomie im Nordschwarzwald bleibt – familiengeführt, qualitätsorientiert und stets an den Wünschen und Anforderungen der vielen Stammgäste ausgerichtet“.

Der Übergang auf die neuen Besitzer geschah auch hier wie in Freudenstadt fließend, wobei das Schliffkopf-Hotel wie bisher auf dem Niveau der Vier-Sterne-Superior-Kategorie weitergeführt werden soll. Dies mit der gleichen Belegschaft, die von den Besitzern übernommen wurde und mit Sicherheit auch so manch neuer Idee. Man darf gespannt sein

Mehr Infos über die beiden Hotels finden Sie unter www.palmenwald.de und unter www.schliffkopf.de

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