Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Eine Diesellok der Baureihe 218 kommt bei der Sonderfahrt zum Abschied vom Dieselzeitalter auf der Hochrheinbahn zum Einsatz. Die Zeit dieser Loks neigt sich wegen der fortschreitenden Elektrifizierung dem Ende.. Sie kommen – wie die hier auf dem Bild bei Leipzig – nach und nach aufs Abstellgleis.
Eine Diesellok der Baureihe 218 kommt bei der Sonderfahrt zum Abschied vom Dieselzeitalter auf der Hochrheinbahn zum Einsatz. Die Zeit dieser Loks neigt sich wegen der fortschreitenden Elektrifizierung dem Ende.. Sie kommen – wie die hier auf dem Bild bei Leipzig – nach und nach aufs Abstellgleis.
Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hochrheinbahn: Am 15. März Abschied vom Dieselzeitalter mit Sonderfahrten

11. März 2026
Ja, es ist die letzte Chance, noch einmal mit dieselbetriebenen Zügen auf der Hochrheinbahn unterwegs zu sein: Am 15. März geht mit stilechten Sonderfahrten am Hochrhein eine Bahnära zu Ende. Am 26. April beginnen dann die Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Strecke. Dieser Abschied fällt mit einem weiteren historischen Datum zusammen: Vor genau 170 Jahren wurde die Hochrheinbahn eröffnet.

Strecke feiert 2026 170. Geburtstag

Gebaut wurde die Strecke vom damaligen Großherzogtum Baden. Am 2. Februar 1856 erreichte nach zehn Jahren Bauzeit die erste Dampflok den Bahnhof Säckingen. Rund 170 Jahre später wird die Strecke nun elektrifiziert.

Standesgemäßer Abschied

Zunächst heißt es jedoch Abschied nehmen vom Dieselzeitalter. Zum Einsatz kommen eine Lok der Baureihe 218 sowie vier grüne Silberlinge (n-Wagen) der NeSA aus Rottweil. Die Baureihe 218 war über viele Jahre hinweg die häufigste und wichtigste Vertreterin der westdeutschen Streckendiesellokomotiven. Auch heute ist sie noch vereinzelt auf nicht elektrifizierten Strecken der Deutschen Bahn AG anzutreffen – sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr sowie im Güterverkehr.

Zwar werden nach den Sonderfahrten auf der Hochrheinbahn noch einige dieselbetriebene Züge unterwegs sein. Während der Sonderfahrt bietet sich jedoch die letzte Gelegenhei noch Fotos ohne Oberleitungsmasten zu machen.

Am 26. April Start der Elektrifizierungsarbeiten

Am 26. April beginnt schließlich die Elektrifizierung der Bahnstrecke. Bis Ende 2027 soll die Hochrheinbahn vollständig elektrifiziert und ausgebaut sein. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 450 Millionen Euro. Während der Bauzeit wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Am 15. März steht jedoch zunächst der Abschied vom Dieselzeitalter im Mittelpunkt.

Ablauf der Sonderfahrten

Hinfahrt:
Abfahrt in Singen um 9:00 Uhr, mit Zwischenhalten unter anderem in Schaffhausen, Erzingen, Tiengen, Waldshut und Bad Säckingen.
Ankunft in Basel Badischer Bahnhof um 10:30 Uhr.

Pendelfahrt:
Pendelfahrt zwischen Basel und Waldshut mit Standzeit in Basel von 12:52 bis 14:36 Uhr.

Rückfahrt:
Abfahrt in Basel, Ankunft in Singen um 16:40 Uhr (Zwischenhalte wie auf der Hinfahrt).

Die Teilnahme an der Fahrt ist mit den Angeboten des bwtarifs möglich, zum Beispiel mit dem Deutschland-Ticket oder dem Baden-Württemberg-Ticket.

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