Ziel ist es, historische Ereignisse und Entwicklungen erlebbar zu machen und Interessierte aller Altersgruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. „Geschichte muss immer wieder neu betrachtet und erzählt werden. Nur so bleibt sie relevant“, betont der Kreisarchivar des Schwarzwald-Baar-Kreises, Clemens Joos.
Vorträge im Fokus
Im Mittelpunkt stehen die Vorträge unter dem Motto „Aufbegehren, Widerstand, Protest in der Geschichte“. Sie spannen einen Bogen vom Bauernkrieg vor 500 Jahren bis zu kommunalen Protestbewegungen der 1970er-Jahre. Weitere Kurzvorträge beleuchten lokale Ereignisse wie die „Ersatzgeld-Proteste“ in Furtwangen 1976/77, den großen Streik in de Schwarzwälder Uhrenindustrie 1907, den bauerkrieg oder neue Erkenntnisse zur St. Georgener Tracht, um nur einmal einige der insgesamt zehn Kurzvorträge zu nennen.
Geschichtsmesse als Ergänzung
Ergänzend zur Vortragsreihe gibt es eine Geschichtsmesse, bei der regionale Vereine und Initiativen ihre Projekte vorstellen. Mit dabei sind unter anderem die Projektgruppe „Das Dritte Reich und wir“, der Verein für Heimatgeschichte St. Georgen und die landeskundliche Plattform LEO-BW. Besucherinnen erhalten Einblicke in Publikationen, historische Dokumente und können direkt mit den Ausstellern ins Gespräch kommen.
Eröffnung und Programminfos
Eröffnet wird der Aktionstag um 10 Uhr mit Grußworten von Bürgermeister Michael Rieger, Landrat Sven Hinterseh und Kreisarchivar Clemens Joos. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung ist gesorgt. Prof. Dr. Ulrich Eith von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eröffnet die Vortragsreihe mit einem Vortrag über „Protest in der pluralistischen liberalen Gesellschaft“ und setzt regionale Geschichten in einen größeren gesellschaftlichen Kontext.
Weitere Informationen: https://t1p.de/wx07b






