Damit verbindet sich die jahrhundertealte Klostergeschichte mit einem festlichen Ritual, das Musik, Fackelschein und symbolische Gesten zu einem unvergesslichen Erlebnis vereint.
Ein Ritual voller Würde und Klang
Die Bürgergarde Gengenbach und die Bürgerwehr Wolfach mit ihrem Spielmannszug gestalten gemeinsam diese eindrucksvolle Aufführung. Musikalisch getragen wird der Abend von der Stadtkapelle Gengenbach, die mit ihren Klängen für Gänsehaut-Momente sorgt. Der Große Zapfenstreich hat eine lange Tradition: Ursprünglich als Signal zur Nachtruhe der Soldaten entstanden, entwickelte er sich über die Jahrhunderte zu einer feierlichen Zeremonie, die heute nur noch zu besonderen Anlässen dargeboten wird. Er ist Ausdruck von Würdigung, Erinnerung und Ehre – und genau das macht ihn zum idealen Höhepunkt des Jubiläumsjahres.
1300 Jahre Klostergeschichte – ein Fundament der Stadt
Das Benediktinerkloster Gengenbach wurde um 725 gegründet und prägte über viele Jahrhunderte hinweg das geistige, kulturelle und wirtschaftliche Leben der Region. Die Mönche brachten Wissen, Bildung und Handwerk in den Schwarzwald und machten das Kloster zu einem Zentrum von Kunst, Spiritualität und Begegnung. Noch heute zeugen die barocken Klostergebäude und die imposante Kirche von dieser langen Tradition. Mit dem Jubiläum „1300 Jahre Benediktinerkloster Gengenbach“ erinnert die Stadt an ihre tiefen Wurzeln – und setzt mit dem Großen Zapfenstreich ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung.
Eine einmalige Atmosphäre
Die Stadt Gengenbach lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste herzlich ein, diesen besonderen Abend mitzuerleben. Eine Stunde voller Musik, Tradition und festlicher Würde erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Marktplatz. Wenn die Fackeln entzündet werden, die Musik erklingt und die feierlichen Rituale ihren Lauf nehmen, entsteht eine Atmosphäre, die man nicht so schnell vergisst. Der Große Zapfenstreich ist mehr als ein militärisches Zeremoniell – er ist ein Symbol für Gemeinschaft, Erinnerung und die lebendige Geschichte der Stadt.





