Mit Wartezeiten ist zu rechnen
Wer kommt, sollte etwas Geduld mitbringen. Es ist nicht ausgeschlossen, sondern eher wahrscheinlich, dass sich vor den Toren des Doms Schlangen bilden werden, zumal die Öffnzngszeiten an beiden Tagen wegen Veranstaltungen gekürzt sind. So schließt der Dom wegen eines abendlichen Konzertes am Samstag bereits um 14.30 Uhr und am Sonntag ist eine Besichtigung wegen der morgendlichen Gottesdienste erst ab 12.30 Uhr möglich.
Seit dem 3. Oktober ist die Ausstellung zu sehen; der Eintritt gewährt einen Blick wie aus dem Weltall auf unseren blauen Planeten – ein Perspektivwechsel, der Staunen auslöst und zum Nachdenken anregt.
Die Erde schwebt unter der Domkuppel
Das Kunstwerk „Gaia“, eine detailgetreue Abbildung der Erdkugel aus NASA-Aufnahmen, rotiert mit einem Durchmesser von zehn Metern rund drei Meter unterhalb der Domkuppel. Besucherinnen und Besucher haben so bis zum 9. November 2025 die einmalige Gelegenheit, die Erde so zu sehen, wie es sonst nur Astronauten möglich ist. Was für ein Gefühl, die Mutter Erde im Gotteshaus unter der größten Kuppel Europas nördlich der Alpen behütet zu wissen.

Millionen haben Gaia bereits gesehen
Der international renommierte Installationskünstler Luke Jerram bringt mit „Gaia“ den sogenannten „Overview Effect“ – das Gefühl, die Erde als Ganzes zu sehen – in Kirchen, Museen und öffentliche Räume weltweit. Millionen Menschen haben „Gaia“ bereits gesehen; in St. Blasien kamen mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher hinzu. Ein überwältigender, ein großartiger Erfolg, der insbesondere die Menschen glücklich machen dürfte, die dafür gesorgt haben, dass wir Gaia im Schwarzwald bewundern durften.
Besonders eindrücklich bei Dunkelheit
Die Ausstellung ist zu jeder Zeit ein besonderes Erlebnis. Besonders beeindruckend ist „Gaia“ jedoch, wenn es dunkel wird: Das blaue Leuchten unseres Planeten, der sich unter der mächtigen Kuppel des Doms ganz langsam dreht, fasziniert wohl jede und jeden.
Maßstabsgetreue Installation
Die Kunstinstallation ist etwa 1,3 Millionen Mal kleiner als die reale Erdkugel und kreist als illuminierter, maßstabsgetreuer Globus unter der 36 Meter weiten Domkuppel von St. Blasien. Die Präsentation wird von einer eigens dafür geschaffenen Musikkomposition begleitet. Im Dom steht außerdem ein Holzgerüst, von dem aus man die Kugel auch von oben betrachten kann. Auf der aus Originalaufnahmen der NASA zusammengesetzten Kugel ist auch Europa zu erkennen. Vor dem Aufgang zum Podest bilden sich meist längere Schlangen.
Öffnungszeiten an den beiden letzten Tagen
- Samstag, 8. November: 08:30 – 14:30 Uhr
- Sonntag, 9. November: 12:30 – 18:30 Uhr
Am Sonntagvormittag finden zwei Gottesdienste statt; während dieser Zeit ist eine Besichtigung von „Gaia“ nicht möglich.






