Schwende sagte vor den über 300 geladenen Gästen des Neujahrsempfngs, dass die Brauerei im Geschäftsjahr 2025 konsequent auf die Weiterentwicklung der Marke und ein zeitgemäßes Sortiment gesetzt habe. Mit erstklassigen Produkten und einer starken Teamleistung habe man sich nicht nur erfolgreich als Marktführer im Süden des Landes behauptet, sondern diese Position sogar ausgebaut.

Foto: FFBKG
Mit dem neuen Markenauftritt im Jahr 2025 habe Fürstenberg die enge Verbundenheit zur Region weiter forciert und die Identifikation der Kundinnen und Kunden mit „ihrem“ Bier gestärkt. „Diese emotionale Verknüpfung der Bier-Marke Fürstenberg mit dem unvergleichlichen Lebensgefühl des Südens erwies sich als echter Volltreffer und soll weiter ausgebaut werden“, betonte Fürstenberg-Geschäftsführer Georg Schwende in seiner Begrüßungsrede.
Fürstenberg entwickelt sich besser als der Biermarkt
Unverändert herausfordernd sei die Lage für die gesamte Branche. Angesichts der weltwirtschaftlichen Situation sehe sich die Brauwirtschaft weiterhin mit einer spürbaren Konsumzurückhaltung konfrontiert. Verändertes Ausgehverhalten, der anhaltende Trend zu alkoholfreien Getränken und der seit Jahrzehnten rückläufige Bierkonsum sorgten insgesamt für sinkende Absätze. Auch Fürstenberg habe sich dieser Entwicklung nicht vollständig entziehen können. Mit einem insgesamt leichten Absatzminus gegenüber dem Vorjahr habe sich die Brauerei jedoch deutlich besser entwickelt als der baden-württembergische und der bundesweite Biermarkt. Positiv sei insbesondere das Hauptprodukt Fürstenberg Pilsener aufgefallen, das im hart umkämpften Pils-Segment leicht zugelegt habe.

Foto: FFBKG
Zuwächse habe es zudem beim Hellen Naturtrüb sowie bei den alkoholfreien Sorten gegeben. Im Kerngebiet sei Fürstenberg nach Absatz bei allen relevanten Sorten sogar marktführend. Weiteres Potenzial sehe er vor allem in der regionalen Verwurzelung der Marke unter dem Slogan „Bierkultur vom Ursprung der Donau“. Dazu passe auch das Engagement der Brauerei für Kultur, Brauchtum und Vereine in der Region.
Der Ausblick Schwendes auf das Jahr 2026 fällt verhalten optimistisch aus. Der Biermarkt bleibe dynamisch, der Kostendruck hoch und die Konsumgewohnheiten im Wandel. Mit einem vielfältigen Sortiment und der starken Paulaner Brauerei Gruppe im Rücken sehe sich Fürstenberg diesen Herausforderungen jedoch gewachsen.






