Der Einzug der Narren um 10.30 Uhr markiert traditionell den Start in einen ganzen Tag närrischen Beisammenseins. Besucher dürfen sich auf ein buntes Programm, viel Musik und gelebte Fasentstraditionen freuen.
Rathaussturm und Schindbock auf dem Rathausplatz
Wenn um 11.11 Uhr die Ranzengarde der Althistorischen Narrenzunft das Rathaus stürmt, ist die Stadtspitze entmachtet und Offenburg offiziell bis zum Ende der Fasent in närrischer Hand. Der Rathaussturm gehört zu den festen Ritualen des Narrentags und zieht jedes Jahr zahlreiche Schaulustige an.
Im Anschluss bauen die Krabbenaze Bohlsbach auf der Bühne auf dem Rathausplatz ihren Schindbock auf. Ab 11.30 Uhr wird dort eine prominente Persönlichkeit gehängt und gefleddert – natürlich ganz im närrischen Sinne.
Guggemusik, Bohnesupp und noch mehr
Für musikalische Unterhaltung und ausgelassene Stimmung sorgen die Männer der Guggemusik „Schrottpäperer“ aus Zell-Weierbach, die in diesem Jahr ihre 40. Kampagne bestreiten. Sie gehören zum Offenburger Narrentag ebenso dazu wie die „weltbeschde Bohnesupp“ der Ranzengarde oder die legendäre „Rattenfalle“ der Hexenzunft.
Eine feste Tradition ist auch das Scheeserennen der Fessenbacher „Rebknörpli“. Da die Zunft in diesem Jahr Ausrichter des Reblandtreffens ist, kann der Wettkampf auf der Offenburger Hauptstraße diesmal nicht stattfinden. Schon jetzt darf man jedoch gespannt sein, wer sich im kommenden Jahr wieder in Schnelligkeit, Geschick – und im „Krottestechen“ – messen wird. Im vergangenen Jahr gingen sogar Mitglieder des Gemeinderats an den Start.
Großer Umzug am Sonntag Höhepunkt
Den Höhepunkt und zugleich den Abschluss des Tages bildet ab 14 Uhr der große Kinder- und Narrenumzug durch die Offenburger Innenstadt. Rund 60 Gruppierungen ziehen dabei durch die Straßen, darunter zahlreiche Kindergruppen, auf deren kreative Mottos und fantasievolle Kostüme man besonders gespannt sein darf.
Übrigens: Auf allen fahrplanmäßigen Stadtbuslinien ist die Fahrt zum Narrentag und zurück kostenlos.






