Foto: Liftverbund Feldberg (alle Fotos)
Ja, noch ist es nicht ganz soweit, wie auf diesem Bild, doch am 9. Dezember will man auf dem Feldberg mit der Skisaison starten.
Ja, noch ist es nicht ganz soweit, wie auf diesem Bild, doch am 9. Dezember will man auf dem Feldberg mit der Skisaison starten.
Foto: Liftverbund Feldberg (alle Fotos)

Feldberg: Skisaisonstart erst am 9.12

30. November 2022
Aus dem angepeilten Start in die Wintersaison am 2. Dezember wird nichts. Zu wenig Schnee hat dafür gesorgt, dass die ersten Lifte erst ab 9.12. werden. Es ist ein Start in eine Saison, in der im Skigebiet so manches anders sein wird, als bisher.

Auf dem Feldberg ist es zwar schon winterlich weiß, doch die Schneedecke ist noch zu etwas zu dünn, sodass man den Start um eine Woche nach hinten verschoben hat. Zu den Neuerungen zum Saisonstart gehören ein neuer Markenauftritt, ein neues dynamisches Preissystem und eine neue interne Organisation, wobei das Skigebiet Feldberg von der Feldbergbahnen GmbH gesteuert, der Liftverbund Feldberg in den Hintergrund tritt.

Der neue Markenauftritt

Teil des Neustarts ist ein neuer Markenauftritt verbunden mit einer neuen Marketingstrategie –mehr hin zu einer Lebensraumstrategie. Am höchsten Berg Baden-Württembergs Natur und Freizeit gemeinsam zu allen Jahreszeiten erleben, steht dabei im Mittelpunkt: „All unsere Gäste verbindet die Sehnsucht, unbeschwerte Momente in der Natur zu genießen. Dieses „Feldberg-Erlebnis“ fassen die beiden Kernbotschaften „Durchatmen“ und „Momente genießen“ zusammen, die sich auch in einem neuen optischen Erscheinungsbild wiederfinden“, erklärt Julian Probst. „Diese Kernaussagen treffen natürlich auch auf unsere Partnerbetriebe zu – das gleiche gilt etwa für Todtnauberg, den Belchen oder Bernau. Wir möchten damit das Wir-Gefühl stärken – nach innen und nach außen“, fügt der Geschäftsführer hinzu.

Breites Wintersportangebot vor der Haustüre

Nicht nur Skifahrer und Snowboarder sollen in dieser Saison angesprochen werden: „Wir möchten auch unsere Winterwanderwege und Loipen stärker in den Vordergrund rücken“, sagt Julian Probst. Auch spezielle Schlitten, die an Aufstiegsanlagen genutzt und von Gästen gemietet werden können, haben die Feldbergbahnen angeschafft. „Die Angebote direkt vor der Haustüre im Hochschwarzwald sind vielfältig und für jeden ist etwas dabei“, sagt Probst.

Energiesparen ist angesagt

Das Thema Energiesparen wird die kommende Wintersaison noch mehr in den Fokus treten. Die Seilbahnen der Feldbergbahnen werden alle möglichen Energieeinsparpotenziale ausschöpfen, nachdem bereits in den vergangenen Jahren in energiesparende Technologie investiert wurde. Beispielweise wird mit der Schneehöhenmessung der Energieeinsatz bei der Pistenpräparation deutlich reduziert. Darüber hinaus werden alle Lifte am Höchsten mit Ökostrom betrieben. Die Pistenbullys werden ab der kommenden Saison zudem mit HVO-Biodiesel betankt, was zu 90 Prozent Einsparungen beim CO2-Ausstoß bei der täglichen Pistenpflege führt. Auch ist vorgesehen, dass bei geringer Auslastung nicht mehr alle 14 Lifte laufen sollen.

Das neue Preissystem

Mit einer dynamischen Preisgestaltung möchte das größte deutsche Skigebiet nördlich der Alpen in die neue Wintersaison starten: „Wer früher bucht, hat einen Vorteil, wer online bucht, hat einen Vorteil und wer in den Randzeiten bucht, hat einen Vorteil“, fasst es Julian Probst zusammen. So ist Skifahren am Feldberg bereits ab 39 Euro möglich, Jugendliche können ab 29 Euro und Kinder ab 23 Euro am Tag Schneespaß erleben. Kinder bis fünf Jahre (Schneezwerge) fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos, für Schulen gibt es Ermäßigungen.  

Neu ist das sogenannte Käpsele-Ticket. Diese Saisonkarte ist uneingeschränkt in allen Gebieten im Verbund gültig, ausgenommen sind die Wochenenden und Feiertage im Kerngebiet Feldberg. Damit soll der Feldberg zu Spitzenzeiten entlastet werden. „Wir haben für jedes Bedürfnis die passende Karte“, sagt Julian Probst.

Klar ist aber auch, dass das Skifahren im Schnitt teurer ist als noch vor einem Jahr. Dies gilt insbesondere für die Zeiten, in denen am meisten los. Zum Beispiel an den Wochenenden. Während der günstigere Grundpreis bekannt ist, bleibt bislang offen, bis zu welchem Höchstpreis es mit dem dynamischen Preismodell nach oben kann

Die neue Organisation

Aus Drei wird Eins: Während bisher die Lifte und Bahnen durch die Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau betrieben und verwaltet wurden, wird mit der neuen Struktur der Feldbergbahnen eine zentrale Organisationseinheit geschaffen: „Hauptziel ist es, zukünftig Synergien zu stärken und zu nutzen“, sagt der Feldbergbahnen-Geschäftsführer Julian Probst. Sei es im gemeinsamen Einkauf oder dem flexiblen gemeinsamen Personaleinsatz im Seilbahnbetrieb, der Pistenpflege oder der Wartung der Anlagen und Maschinen

Genaue Infos über das Preissystem, die Neuerungen und alle Infos über das größte Skigebiet in Baden-Württemberg erhalten Sie unter www.feldberg-erlebnis.de

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