Foto: Bild: Gerd Eichmann - Eigenes Werk, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=171675233
Ihre Tage sind jetzt offensichtlich doch gezählt: Die Ruine Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße soll noch dieses Jahr abgerissen werden.
Ihre Tage sind jetzt offensichtlich doch gezählt: Die Ruine Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße soll noch dieses Jahr abgerissen werden.
Foto: Bild: Gerd Eichmann – Eigenes Werk, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=171675233

Endlich! Schandfleck Hundseckruine an Schwarzwaldhochstraße wird abgerisssen!

20. Februar 2026
Kaum zu glauben, aber (hoffentlich) wahr! Nach mehr als zwei Jahrzehnten Stillstand steht der Abriss der Ruine des ehemaligen Kurhotels Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße kurz bevor. Das im 19. Jahrhundert erbaute Gebäude, einst Hotel und später Erholungsheim für Bergarbeiter, ist seit Jahren dem Verfall preisgegeben und ein Schandfleck an der berühmtesten Schwarzwälder Touismusstraße.

Nun haben sich das Land Baden-Württemberg, die Stadt Bühl, die Gemeinde Ottersweier sowie das Landratsamt Rastatt und weitere Behörden auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt, um den Schandfleck zu beseitigen.

Abriss frühestens ab September 2026 möglich

Geplant ist, die Ruine noch im Jahr 2026 abzubrechen. Aufgrund des Artenschutzes — im Gebäude leben Fledermäuse, darunter die Nordfledermaus — kann dies jedoch frühestens ab September erfolgen. Teile des einsturzgefährdeten Gebäudes waren bereits 2012 und 2021 entfernt worden, nun soll der verbliebene Rest vollständig verschwinden.

Kosten gehen in die Hunderttausende — Eigentümer sollen zahlen

Die Kosten für den Abriss gehen in die Hunderttausende und werden zwischen den beteiligten öffentlichen Stellen aufgeteilt. Die Stadt Bühl übernimmt die Durchführung des Abbruchs, das Landratsamt Rastatt die Entsorgung des Materials, während das Land Baden-Württemberg unter anderem die Entsorgungskosten trägt.

Eine Abrissanordnung aus dem Jahr 2024 hatten die Eigentümer bislang nicht umgesetzt. Deshalb greift nun die öffentliche Hand ein — die Kosten sollen jedoch anschließend von den Eigentümern zurückgefordert werden.

Wichtiges Signal für Tourismus und Region

Vor Ort stößt die Einigung auf große Erleichterung. Die stark verfallene Anlage gilt seit Jahren als Sicherheitsrisiko und als Belastung für das touristische Image der Region. Mit dem geplanten Abriss soll dieses lange, traurige Kapitel an der Schwarzwaldhochstraße nun endgültig beendet werden — und der Blick wieder frei werden für das, wofür die Strecke eigentlich steht: Natur, Panorama und Schwarzwald-Idylle.

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