Mit sieben Spielen in 22 Tagen stehen für den Sport-Club nun betriebsame Tage und sportlich hochspannende Aufgaben an. Den Anfang des hochtaktigen April macht am Samstagnachmittag die Partie gegen den Rekordmeister aus München, der auch in diesem Jahr in der Bundesliga in anderen Sphären als der Rest der Konkurrenz schwebt. Neun Zähler trennen den FCB vom Zweitplatzierten, ganze 33 vom Sport-Club auf Rang acht.
Was die beiden eint
Dennoch eint die beiden Mannschaften vor dem Saisonendspurt ein Alleinstellungsmerkmal. Als einzige deutsche Teams tanzen der Sport-Club und die Bayern noch auf drei Hochzeiten. „Diese Tatsache macht uns sehr stolz“, sagt Schuster. „Wir freuen uns auf diese tolle Herausforderung. Im Idealfall haben wir noch sieben Wochen vor uns. Das muss bei jedem präsent sein und kann uns zusätzliche Energie geben. Mit dieser Energie wollen wir uns in den kommenden Wochen gegenseitig anstecken.“
Beide Teams sind bekanntlich neben der Bundesligaund dem DFB-Pokal auch noch europäisch unterwegs: die Bayer, in der Champions-League und der SC Freiburg in Europa-League.
Sie letzten beiden Ergebnisse machen Mut
Vor der schwierigen Heimspielaufgabe hilft es, dass die Breisgauer mit zwei Erfolgserlebnissen in die Pflichtspielpause gegangen sind. Zunächst sorgte das 5:1 gegen den KRC Genk für den ersten Europa-League-Viertelfinaleinzug der Vereinsgeschichte, wenige Tage später entschied der Sport-Club auch das schwierige Auswärtsspiel auf St. Pauli für sich. Ebenfalls positiv: Alle sechs Nationalspieler sind ohne Verletzungen von ihren Reisen zurückgekehrt. Lediglich Max Rosenfelder wird für die Partie am Samstag keine Rolle spielen.
In der Vorrunde fing alles so gut an . . .
Dass sie in der Lage sein kann, den Bayern Paroli zu bieten, bewies die Elf des Freiburger Trainerteams zudem über die ersten 45 Minuten im Hinspiel, in dem sie bereits nach 18 Minuten mit 2:0 führte, am Schluss aber mit 2:6 verlor. „Für uns war es eine wichtige Erfahrung, zu merken, dass sie einem in manchen Momenten Möglichkeiten anbieten“, erinnert sich Schuster.
„Auch am Samstag wird es Phasen geben, in denen man leiden muss. Aber wichtig ist, diese Situationen abzuhaken, um in der nächsten Szene wieder voll da zu sein. Nicht den Fokus und die Spannung zu verlieren, sondern die Aufmerksamkeit auf einem sehr hohen Level zu halten – das wird sehr wichtig sein und darauf werden wir uns vorbereiten.“
Quelle: David Hildebrand





