Nein, sie ist aus dem Luxushotel Brenners eigentlich nicht mehr wegzudenken. Wenn Kléopatre mit ihrem flauschigen Fell und den himmelblauen Augen kurz mal die Gäste mustert, sind alle hin und weg. Kléo, wie sie hier alle nennen, ist die heimliche Königin des Hauses, geliebt von Gästen und Personal gleichermaßen.
Seit 2017 residiert „Kléo“, nun in der Nobelehrberge, ist inzwischen zu einer richtigen Berühmtheit geworden. Sogar bundesweit. Selbst Zeitungen wie die „Süddeutsche“ oder die „Welt am Sonntag“ haben der Königin mit den samtenen Pfoten neben vielen anderen den ihr gebührenden Platz eingeräumt. Auch auf Instagram ist Kléo längst ein Star.
Ja, Kléo scheint hier in Baden-Baden richtig glücklich zu sein. Dabei war sie einst, so wie das in einem Hotel eben üblich ist, von weither angereist. Eigentlich sie nämlich Pariserin. Hier kam sie zur 2014 Welt. Und auch an der Seine hat sie schon in einem Hotel gelebt., Natürlich auch in einem vom Feinsten – im „Le Bristol“, einem Haus, das mit der Oetker Collection zur gleichen Luxushotelkette wie das „Brenners“, gehört.
Liebesprobleme in Paris
Kléo war in Paris nicht alleine. In dem Hotel gab es mit „Fa Raon“ auch einen Kater. Doch zwischen den beiden funkte es ganz einfach nicht. Statt wilde Liebesnächte nur Beziehungsprobleme. Die Beziehungen verschlechterten sich drastisch und in der „Welt am Sonntag“ ist sogar nachzulesen, dass der Kater doch tatsächlich mit der Pfote nach Kléo geschlagen haben soll. Unglaublich, oder?
Doch da gab es ja den damaligen Hoteldirektor des Brenners, Frank Marrenbach, der bei einem Besuch in Frankreich von den Beziehungsproblemen erfuhr, offensichtlich beim Anblick der Katze so hin und weg war, dass er ihr als neues Reich das Brenners in Baden-Baden anbot. Kléo willigte in den Wechsel von der Seine an die Oos ein. Die Ankunft in Baden-Baden war sensationell und dem Anlass angemessen: Die komplette 280-käpfige Belegschaft des Hauses stand Spalier, als die Katzendame aus Paris Einzug hielt.
Den Umzug dürfe die Königin bis heute nicht bereut haben. Kléo darf sich in ihrem Reich überall bewegen. Nur zwei Ausnahmen gibt es für sie: Speiseräume und die Hotelzimmer sind tabu. Dafür lockt draußen die herrliche Parkanlag, .in der zum Glück auch noch das eine oder andere Mäuschen unterwegs ist. Also wenn das mal kein königliche Katzenleben ist.
Die Gäste und das Personal lieben sie
Vor allem. Die Gäste und das Personal lieben sie, freuen sich, wenn ihnen das flauschige Wesen begegnet und ihnen mit ihren himmelblauen Augen zublinzelt, Mal ganz abgesehen davon, dass Kléo im Brenners ein beliebtes Fotomotiv ist, macht sie vielen Gästen selbst zu Hause noch jede Menge Freude. Der Plüsch-Kléopatres, den es im Hotelshop zu kaufen gibt, ist nämlich ein richtiger Renner, steht in der Rankingliste der beliebten Souvenirs ganz weit oben. Wie die Katze und wie das Hotel ist natürlich auch der Plüsch vom Feinsten. In diesem Fall von Steiff! Wenn Sie noch mehr von „Kleo“ erfahren möchten empfehlen wir die Seite www.welt.de/reise/staedtereisen/article241890685/Baden-Baden-Eine-Katze-ist-im-Luxushotel-Brenners-die-Koenigin.html