Foto: Schwarzwälder Freilichtmnuseum
Ein Schmuckstück: dieses historische Rebhaus. Hier noch an seinem Standort in Durbach, doch ab dem 2. Juli 2023 wird es im Schwarzwälder Freilichtmuseum als „Ortenauhaus“ die Ortenau repräsentieren.
Ein Schmuckstück: dieses historische Rebhaus. Hier noch an seinem Standort in Durbach, doch ab dem 2. Juli 2023 wird es im Schwarzwälder Freilichtmuseum als „Ortenauhaus“ die Ortenau repräsentieren.
Foto: Schwarzwälder Freilichtmnuseum

Als „Ortenauhaus“: Durbacher Rebhaus zieht in Vogtsbauernhof um

8. Dezember 2022
Die Vorfreude im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof könnte größer kaum sein: Schließlich wird das Museum schon bald um ein weiteres Schmuckstück reicher sein. Dabei handelt es sich um ein historisches Rebhaus aus Durbach, das von dort in das Museum umzieht.

„Ortenauhaus“ soll Region repräsentieren

Bis das Gebäude allerdings am 2. Juli 2023 an seinem neuen Standort in Gutach im Museum mit einem Fest eingeweiht werden kann, gibt es allerdings noch viel zu tun, bis das sehr aufwändige Versetzungsverfahren abgeschlossen ist. Dies fängt mit dem Abbau des Rebhauses in Durbach an, geht mit dem Transport weiter und hört mit dem originalgetreuen Wiederaufbau im Freilichtmuseum auf. Dort wird das Fachwerkhaus künftig als „Ortenauhaus“ unter anderem die Ortenau als Herkunftsregion des Freilichtmuseums repräsentieren. Ein Highlight mehr, auf das sich die Besucher freuen können.

Als Ergebnis von umfangreichen Recherchen nach geeigneten Objekten hatte das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof die Versetzung des sogenannten „Ortenauhaus“ aus Durbach, Landkreis Ortenaukreis, beschlossen. Dem Rebhaus aus Durbach kommt unter anderem die Aufgabe zu, die Ortenau als Herkunftsregion des Freilichtmuseums zu repräsentieren.

Das eingeschossige, quergeteilte Fachwerkhaus mit seinem von der Hofseite aus ebenerdigem Zugang weist historische Eckdaten sowie eine Haus- und Bewohnergeschichte auf, die es für die Versetzung in das Freilichtmuseum in hervorragender Weise prädestinieren. So wurde das Fachwerkhaus als Teil eines großangelegten Winzergehöfts nach aktuellen Erkenntnissen um das Jahr 1775 erbaut. Ein Glücksfall für die Wiedereinrichtung des Gebäudes ist der Umstand, dass das Erdgeschoss des Hauses bis zum Tod der letzten Bewohnerin im Dezember 2018 bewohnt wurde.

„Haus ist ein Glücksfall“

Die letzte große Renovierungsphase fand im Jahr 1961 statt, was dem Zeitschnitt entspricht, der bei der Hauseinrichtung dargestellt werden soll. Dies spiegelt auch die Zeit der Einrichtung der letzten Bewohnerin wider. Die Inneneinrichtung im Stil der 1960er Jahre soll die heutige Besuchergeneration ansprechen und eigene Lebenserinnerungen wecken.

Das Ortenauhaus soll als Einzelgebäude versetzt werden. Das einstige, quer zum Haupthaus stehende Ökonomiegebäude wurde von 1979 bis 1981 zum komfortablen Wohnhaus umgebaut. Der Bauherr und heutige Bewohner dieses Gebäudes hat sich als naher Verwandter der letzten Bewohnerin bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt um die Instandhaltung des Rebhauses gekümmert.

Derzeit hat das Museum Winterpause. Eine Ausnahme allerdings gibt es: den traditionellen Weihnachtsmarkt, der vom 09. bis 11. Dezember 2022 stattfindet. Mehr darüber erfahren Sie unter www.schwarzwald-aktuell.eu/news/vogtsbauernhof-in-weihnachtlichem-glanz

Info

Sie wollen alles rund um das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof erfahren? Kein Problem! www.vogtsbauernhof.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Education Template