Ausgewählt wurden die Skigebiete nach der Häufigkeit entsprechender Google-Suchanfragen, ergänzt durch Expertenwissen: acht Wintersportregionen in Deutschland, elf in Österreich und je drei in der Schweiz und in Italien. Neu im Check sind diesmal drei Skigebiete in Frankreich sowie jeweils eines in Tschechien und Polen.
Und das Fazit: Die Skipass-Preise sind fast überall erneut gestiegen – im Schnitt um 4,7 Prozent im Vergleich zur letzten ADAC-Untersuchung vor einem Jahr. Vor allem die Schweiz sticht mit teils hohen Steigerungen heraus. Insgesamt zeigen sich deutliche Preisunterschiede: In deutschen Skigebieten sind die Tarife vergleichsweise moderat, teils noch unter 50 Euro für den Tagesskipass Erwachsene. In Österreich wird hier bereits die 80-Euro-Grenze überschritten. In 14 der 30 untersuchten Skigebiete kosten die Tagestickets mehr als 70 Euro für einen Erwachsenen.
Bei Tagestickets schlägt den Feldberg keiner
Betrachtet man die Einzeltickets, liegen die deutschen Skigebiete im Preisvergleich wirklich gut im Rennen. Das gilt insbesondere für den Feldberg im Schwarzwald. Mit 42 Euro am Tag fährt man in keinem der 30 Skigebiete günstiger. Hinter dem Feldberg folgen Szrenica in Polen und die Spindlermühle in Tschechien mit 44 Euro sowie Balderschwang im Allgäu mit 45 Euro. In Frankreich liegen die Tagespreise zwischen 66 und 70 Euro, in Österreich und Italien bei rund 77 Euro und in der Schweiz bei rund 100 Euro, wobei hier Zermatt mit 106 Euro der teuerste aller Anbieter ist.
Bei den Familien zahlt eine Familie mit zwei Kindern für den günstigsten Tagespass dieses Jahr 138 Euro – und damit noch immer genau so viel wie bei der ersten ADAC-Erhebung aus dem Jahr 2023. Der Feldberg gehört damit auch hier zu den günstigen Anbietern, wobei es allerdings noch günstigere gibt. Der Feldberg liegt hier auf Platz vier unter allen Anbietern. Am günstigsten ist es in Balderschwang mit 118 Euro.

Jetzt fehlt nur noch der Schnee
Eins ist indes sicher: Wer auf dem Feldberg Ski fährt, der fährt im Vergleich mit den meisten anderen Skigebieten noch wirklich sehr günstig – vorausgesetzt, man kann fahren. In diesem Winter waren einige der Lifte schon etwas mehr als eine Woche an, doch die für den Dezember viel zu warmen Temperaturen und der Regen haben die weiße Pracht so ziemlich dahingerafft. Aber wir sind ja erst am Winteranfang.






