KaiserHerbst 2026: Fast 100 Veranstaltungen am Kaiserstuhl bis 8. November

13. Oktober 2026
iele haben dem „KaiserHerbst 2026“ entgegengefiebert. Am 10. Oktober hatte das Warten dann ein Ende. Und der Auftakt in den ersten Tagen war so was von vielversprechend. Doch keine Sorge, es gibt noch viele weitere Gelegenheiten, mit dabei zu sein. Schließlich geht der KaiserHerbst bis zum 8. November. Dabei stehen insgesamt fast 100 Veranstaltungen rund um den Kaiserstuhl auf dem Programm. Eine wunderbare Gelegenheit, die ganze Schönheit und die Vielfalt des Kaiserstuhls kennenzulernen.
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Herbstfarbener Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl zeigt sich im Oktober von seiner eindrucksvollsten Seite: Die Weinlese ist fast abgeschlossen, die Rebhänge leuchten in warmen Gold‑, Rot‑ und Orangetönen, und in den Dörfern zwischen Endingen, Vogtsburg, Ihringen und Breisach wird gefeiert. Die Menschen hier nennen das „schaffige Gelassenheit“ – ein Rhythmus, in dem Arbeit, Genuss und Geselligkeit selbstverständlich zusammengehören. Genau dieses Lebensgefühl prägt den KaiserHerbst und macht ihn zu einem besonderen Erlebnis.

Ein junges Format mit klarer Idee

Der KaiserHerbst wurde 2024 ins Leben gerufen, um die Region Kaiserstuhl‑Tuniberg als zusammenhängenden Natur‑ und Kulturraum sichtbar zu machen. „Welche außergewöhnliche Vielfalt auf diesem kleinen Raum zusammenkommt, genau das möchten wir zeigen“, betont Ulrike Weiß, Geschäftsführerin der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH und Mitglied des Organisationsteams. Nach zwei Jahren zeigt sich: Die Mischung aus Genuss, Landschaft und kleinen, persönlichen Veranstaltungen funktioniert – und wird von Gästen wie Einheimischen gleichermaßen angenommen.

Viele Programmpunkte sind bewusst überschaubar gehalten. Statt großer Bühnen setzt man auf Nähe, Begegnungen und authentische Erlebnisse.

Der Kaiserstuhl hat so viel zu bieten. Gerade auch in Küche und Keller. Ihr seht, die Kaiserstuhl-Köche freuen sich auf euch. Herzlich willkommen beim KaiserHerbst. Bild: Naturgarten Kaiserstuhl

Wein, Küche und Geschichten aus der Region

Mehr als 100 Weinbaubetriebe bewirtschaften die Vulkan‑ und Lösslagen der „badischen Toskana“. Wer hier ein Glas Wein probiert, bekommt fast immer eine Geschichte dazu erzählt – über Böden, Familien, Traditionen und die Besonderheiten der einzelnen Lagen. Bei der Lagenweinprobe „Herkunft Kaiserstuhl“ lassen sich diese Unterschiede gezielt erschmecken: Mal erinnert ein Grauburgunder an grüne Nüsse, mal an Ananas oder Zitrusnoten.

Kulinarisch wird ebenfalls einiges geboten. In Merkles Restaurant in Endingen laden am 18. Oktober vier Sterneköche zu einer exklusiven Küchenparty ein. Viele Restaurants und Winzerhöfe servieren während des gesamten Veranstaltungszeitraums eigens entwickelte KaiserHerbst‑Gerichte, die regionale Produkte kreativ interpretieren.

Natur und Kultur im Wechselspiel

Neben Wein und Kulinarik spielt die Landschaft eine Hauptrolle. Geführte Wanderungen führen durch die typischen Lösshohlgassen, Traktortouren durch die Reben, und das Naturzentrum Kaiserstuhl bietet herbstliche Exkursionen an – etwa zu den spektakulären Synchronflügen der Stare an ihren Massenschlafplätzen.

Auch kulturell ist der KaiserHerbst breit aufgestellt: Lesungen, Konzerte, literarisch‑musikalische Weinproben und das humorvolle „Dinner for One uff alemannisch“ in der Schlossruine Burkheim zeigen, wie eng Tradition und Genuss hier zusammengehören.

Der KaiserHerbst macht sichtbar, was diese Region auszeichnet: Vielfalt auf engem Raum, gelebte Gastfreundschaft und ein Herbst, der nach Wein, Landschaft und Lebensfreude schmeckt.

Alle Termine des KaiserHerbsts 2026 findet ihr unter www.naturgarten-kaiserstuhl.de/de/kaiser-herbst/veranstaltungen#/event

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