Sperrungen dauern bis 1. November
Betroffen sind dieses Mal die Streckenabschnitte zwischen Villingen und Donaueschingen sowie zwischen Singen und Konstanz. Bis zum 1. November gilt also Folgendes: Wer auf der Schwarzwaldbahn von Karlsruhe nach Konstanz fahren will, kann zunächst wie gewohnt mit dem Zug nach Villingen fahren. Ab dort geht es dann mit dem Schienenersatzverkehr – dem Bus – weiter nach Donaueschingen. Dort steigt man wieder in den Zug nach Singen. Ja, und von dort geht es dann mit der S6 nach Konstanz weiter.

Auswirkungen auch auf andere Bahnstrecken
Konsequenzen haben die Bauarbeiten nicht nur für die Schwarzwaldbahn, sondern auch für die Breisgau-S-Bahn S10, die von Freiburg kommend zwischen Villingen und Donaueschingen ebenfalls nicht verkehren kann. Betroffen ist auch der Ringzug RB42, der auf der gesamten Strecke von Villingen nach Bräunlingen den Verkehr einstellt. Hier gibt es indes eine Ausnahme: Von Montag bis Freitag sind bis gegen 8 Uhr morgens einzelne Züge zwischen Donaueschingen und Bräunlingen unterwegs.
Ab 22. Oktober noch mehr Ausfälle
Im letzten Drittel des Oktobers häufen sich die Zugausfälle weiter. Dann fährt zum Beispiel auch die S6 nicht mehr durchgängig. So fallen vom 23. bis 27. Oktober die Züge zwischen Radolfzell und Engen aus. Die Züge zwischen Singen und Radolfzell entfallen bereits ab dem 22. Oktober, 22:00 Uhr, bis zum 25. Oktober. Dafür gibt es einen Ersatzverkehr: Vom 23. bis 27. Oktober verkehren Busse zwischen Villingen und Radolfzell, zwischen Singen und Radolfzell fahren sie vom 22. Oktober, 22:00 Uhr, bis zum 25. Oktober. In dieser Zeit können Reisende immerhin zwischen Radolfzell und Konstanz die S6 nutzen.
Einschränkungen auch auf der Gäubahn
Aufgrund von Arbeiten für den Digitalen Knoten Stuttgart enden die Intercity-Züge (IC) der Gäubahn vom 12. Oktober bis zum 30. Oktober vorzeitig in Stuttgart-Vaihingen anstatt am Hauptbahnhof. Reisende nach Stuttgart müssen in Vaihingen in die S-Bahn umsteigen. Gleichzeitig enden auch die Regionallinien RE 14a (Rottweil–Stuttgart) und RE 14b (Freudenstadt–Stuttgart) vorzeitig in Vaihingen.
Zum Schluss bleibt nur noch der Rat: Vor Fahrtantritt immer noch einmal bei der DB über die aktuelle Situation informieren.






