Foto: Pressestelle Stadt Gengenbach (beide Bilder)
Erst am 26. Juli sorgte ein schwerer Waldbrand im Gengenbacher Wald für erheblichen Schaden (Bild). Heute Nacht musste man zum nächsten Waldbrand ausrücken. Dabei mussten auch zwei Häuser evakuiert werden.
Erst am 26. Juli sorgte ein schwerer Waldbrand im Gengenbacher Wald für erheblichen Schaden (Bild). Heute Nacht musste man zum nächsten Waldbrand ausrücken. Dabei mussten auch zwei Häuser evakuiert werden.
Foto: Pressestelle Stadt Gengenbach (beide Bilder)

Schwarzwald extra: Waldbrand in Gengenbach – nachts 2 Häuser evakuiert

12. August 2026
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Die Waldbrände im Schwarzwald nehmen offenbar kein Ende. In der Nacht gab es aus Gengenbach die nächste Hiobsbotschaft: Im Ortsteil Schwaibach ist ein Waldbrand ausgebrochen, der gefährliche Ausmaße annahm und zur Evakuierung zweier Wohnhäuser führte. Aufgrund der extremen Trockenheit breiteten sich die Flammen rasant an einem Hang aus und bedrohten unmittelbar bewohnte Gebäude.

Der Brand brach gegen Mitternacht im Bereich einer Straße aus und fraß sich in kürzester Zeit rasend schnell den ausgetrockneten Waldhang hinauf. Weil das Feuer gefährlich nah an die Bebauung heranrückte, leiteten die Rettungskräfte umgehend die Evakuierung von zwei Wohnhäusern ein, um die Bewohner vor Flammen und starker Rauchentwicklung zu schützen.

Großaufgebot an Rettungskräften

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf die Gebäude zu verhindern. Wie bereits bei früheren Einsätzen erhielten die Wehren unverzichtbare Unterstützung aus der Bevölkerung: Lokale Landwirte eilten mit Traktoren und wasserbefüllten Güllefässern zur Brandstelle, um die Löschwasserversorgung im steilen Gelände sicherzustellen.

Zwei Waldbrände binnen weniger Tage: Die Gengenbacher Feuerwehr ist derzeit schwer gefordert.

Kritische Gesamtlage im Ortenaukreis

Der erneute Ausbruch in Gengenbach verschärft die ohnehin angespannte Situation im Schwarzwald. Zeitgleich kämpfen über 500 Einsatzkräfte bei parallelen Großbränden in Zell am Harmersbach und Biberach gegen die Flammen. Kreisbrandmeister Bernhard Frei mahnte angesichts der extremen Dürre zu höchster Vorsicht im Wald.

Der neue Brand weckt bei vielen Einwohnern Erinnerungen an den kürzlichen Waldbrand am 26. Juli im Bereich Wolfslache, bei dem rund 6.000 Quadratmeter Wald in Flammen standen. Damals mussten 125 Retter über 100.000 Liter Löschwasser im Pendelverkehr auf den Berg transportieren. Die Ermittlungen zur Ursache des aktuellen Feuers dauern an.

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