Außergewöhnliches und mutiges Konzertereignis
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein außergewöhnliches, auch mutiges Konzertereignis freuen, das es so im Ländle noch nie gegeben hat.
Urban Huber-Wölfle und Eberhard Jäckle von „Goschehobel“ sowie die Singer-Songwriterin Theresa Dold übernehmen die Solo-Partien. Die Schauspielerin Verena Huber verbindet als Erzählerin die einzelnen Szenen. Musik und Text sind von Peter Modler, das Arrangement von Lukas Grimm. Das gemeinnützige Projekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung gefördert.
Auch Jesus schwätzt alemannisch
Jesus, Pilatus, Petrus, Simon, Veronika, Judas und Maria – sie alle drücken sich in Mundart aus, denn „in Jerusalem wird alemannisch gschwätzt“. So rücken die biblischen Protagonisten in emotional und seelisch ungewohnte Nähe. Musikalisch hat jede der neun Szenen einen eigenen Charakter: Petrus singt im Schunkel-Walzer, Simon ist ein Rapper, Pilatus und Jesus werden von einem Gospel-Chor begleitet.
Die Themen der Passion bleiben auch heute das, was sie damals waren: Verrat unter Freunden, mutiges Mitgefühl, Ignoranz und religiöser Fundamentalismus, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Trauer und Schmerz einer Mutter, Todesangst und Erlösungssehnsucht.
Die Termine der Aufführungen
Die Aufführungen sind am Palmsonntag, 29. März 2026 um 19 Uhr in der Feldbergkirche in Feldberg sowie am Mittwoch der Karwoche, am 1. April 2026 um 19 Uhr in der Kirche St. Georg in Freiburg-St. Georgen. Der Eintritt ist frei, der Chor freut sich über eine Spende. Außerdem ist der Projektchor am Sonntag, 14. Juni 2026 beim Vocalfestival Black Forest Voices in Kirchzarten eingeladen.
Bildunterschrift: Über 40 Projektsängerinnen und –sänger lassen die Passion neu lebendig werden Lässt sich die Leidensgeschichte Jesu auch im hiesigen Dialekt und mit der Musik von heute erzählen? Dass das geht, wollen über 40 Projektsängerinnen und –sänger des Chorverbands Breisgau beweisen, die die Passion so auf eine neue Aert lebendig werden lassen.






