Die Beherbergungsbetriebe ab zehn Betten verzeichneten im Jahr 2025 1.010.708 Ankünfte (-1,3 Prozent) und 2.130.785 Übernachtungen (-1,9 Prozent).
„Normalisierung auf hohem Niveau“
Für die Tourismusverantwortlichen der Stadt ist das indes kein Grund zur Alarmstimmung. Sie interpretieren die Rückgänge nach Jahren des starken Wachstums angesichts der gedämpften Konjunktur als „Normalisierung auf hohem Niveau“. Die strukturelle Attraktivität des Standorts sei unverändert, der Freiburger Tourismus habe sich 2025 trotz verhaltener Konjunktur stabil gezeigt.
Mehr internationale Gäste
Ganz ohne Plus verlief die vergangene Tourismussaison in Freiburg dann aber nicht. Richtig positiv entwickelte sich nämlich das internationale Segment: Die ausländischen Ankünfte stiegen auf 310.346 (+2,7 Prozent), die Übernachtungen auf 632.347 (+3,1 Prozent). Damit konnte Freiburg 2025 seine Position im internationalen Wettbewerb stärken und die Rückgänge im Inlandstourismus teilweise ausgleichen.

Höhere Bettenauslastung
Ja, und gleich noch ein zweites Plus hinterher: Die durchschnittliche Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie lag 2025 bei 55,2 Prozent – 1,2 Prozentpunkte mehr als 2024, als sie 54,0 Prozent betrug. Schritt für Schritt nähert man sich damit wieder dem Vorkrisenjahr 2019 an, als die Auslastung bei 57,6 Prozent lag. Zugleich liegt die Bettenauslastung klar über dem Landeswert von 41,3 Prozent. Auch im Gesamtreiseverkehr (einschließlich Campingplätzen und Jugendherbergen) wurde mit 50,0 Prozent eine überdurchschnittliche Auslastung erreicht.
„Wir investieren in Qualität“
Für Christian Gross, Abteilungsleiter Tourismus und Innenstadt, zeigen die Zahlen des Jahres 2025, „dass Freiburg auch in einem anspruchsvollen Umfeld strukturell stark bleibt. Wir konsolidieren uns auf hohem Niveau, bauen unsere internationale Marktposition aus und investieren gezielt in Qualität. Unser Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Stabilität langfristig zu verbinden.“





