Von der ersten Minute an in Traumform
Maier lieferte einen sensationellen Wettkampf ab. Bereits in den Setzläufen zeigte sie Topform. Die Schwarzwälderin raste von Sieg zu Sieg. Nicht nur da: Sie feierte durchweg Start- und Ziel-Siege, wurde nicht ein einziges Mal von einer Konkurrentin auch nur kurzzeitig überholt. Was für eine Dominanz!. Was für ein Auftritt! Und das, obwohl sie diese Woche sogar leicht angeschlagen war.
Bewegende Momente bei der Siegerehrung
Auch im großen Finale sollte sich daran nichts ändern. Vom Start liegt die 29-Jährige vorne, liefert ein perfektes Rennen und gibt sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Sie siegt vor Fanny Smith (33/Silber) und Sandra Näslund (29/Bronze). Minuten später steht sie auf dem obersten Treppchen des Podiums, schaut überglücklich ihr, Goldmedaille an. um dann bei der Nationalhymne mitzusingen. Tränen der Freude und des Glücks kullern ihr über die Wangen. Momente, Gefühle, die sie nie vergessen wird. Viele jubeln ihr zu, freuen sich mit ihr.: Familie, Teamkollegen, Freunde und der Fanclub vom Skiclub Urach, für den sie startet – sie sind vor Ort dabei und alle aus dem Häuschen. Unglaubliche Szenen des Jubels!
Vom Bronze-Erfolg zum Olympiagold
Bereits vor vier Jahren bei den Spielen in China hatte Maier Bronze gewonnen – die Medaille war damals zunächst aberkannt, später jedoch wieder zuerkannt worden. Jetzt erklimmt sie sogar die höchste Stufe des Podiums. „Es war ein hartes Battle“, sagte die Sportlerin vom SC Urach dem ZDF. „Ich habe es erst auf dem Podium realisiert, als ich die Medaille umgehängt bekommen habe. Ich werde noch ein bisschen brauchen, bis ich es richtig begreife.“
Jubel im Heimatdorf Vöhrenbach
Doch gefeiert wird nicht nur am Ort des Geschehens. Auch in Vöhrenbach ist die Freude grenzenlos. Rund 60 Menschen verfolgten den Wettkampf im Dorfgemeinschaftshaus beim Public Viewing. „Wir haben uns riesig für sie gefreut. Die Stimmung war super“, sagt Nicole Demattio vom SC Urach gegenüber dem SWR. Ortsvorsteher Markus Dannecker fügt hinzu: „Ich habe zehn Sofakissen zerdrückt. Es war sehr emotional.“
Stolz am Olympiastützpunkt und Skiinternat
Auch am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald ist die Freude groß. Leiter Jürgen Willrett betont: „Wir freuen uns wahnsinnig mit ihr. Dass wir ein Teil dieses langen Weges sein konnten, macht uns natürlich stolz.“ Und auch im Skiinternat in Furtwangen, das sie einst besucht hat, dürfte die Freude kaum kleiner sein. Eines ist schon jetzt klar: Daniela Maier darf sich auf einen großartigen Empfang im Schwarzwald freuen.





