Eine Inversionswetterlage wie wir sie derzeit haben, entsteht vor allem im Herbst und Winter, wenn sich kalte, schwere Luft in den Tälern sammelt und darüber wärmere Luftschichten liegen. Statt mit der Höhe kälter zu werden, steigen die Temperaturen – Nebel und Hochnebel halten sich unten hartnäckig, während auf den Bergen oft strahlender Sonnenschein herrscht. Da können die Temperaturunterschiede zwischen den im Nebel liegenden Tallagen und den Höhen sogar schon einmal bis zu 10 Grad erreichen.
Traumaussichten an Tagen wie diesen
Gerade an Tagen wie diesen zeigen sich die Schwarzwaldberge von ihrer schönsten Seite. Im Südschwarzwald ragen Gipfel wie Feldberg, Schauinsland oder Herzogenhorn aus einem dichten Nebelmeer heraus. Der Blick reicht über eine geschlossene Wolkendecke, aus der nur einzelne Bergkuppen auftauchen – ein Anblick, der fast schon alpines Flair vermittelt. Und: da kann es schon mal bis zu 10 Grad wärmer sein, als in den nebelverhangenen tieferen Lagen.
Aber auch auf die Höhen des Nordschwarzwalds – vor allem entlang der Schwarzwaldhochstraße – kommen wir in den Genuss dieses Phänomens. Viele Aussichtspunkte liegen direkt an der Straße und bieten spektakuläre Panoramen über Wolken und Nebel, während in den Tälern grauer Alltag herrscht. Genau diese Wetterlage macht den Schwarzwald jetzt besonders reizvoll. Ein toller Ausflugstipp. Und wenn es dieses Mal nicht klappt: Die nächste Inversionswetterlage kommt bestimmt.






