Foto: FFBKG
Das Brauereisudhaus mit seinen Kupfersudkesseln gab dem Fürstenberg-Neujahrsempfang einen besonderen Rahmen.
Das Brauereisudhaus mit seinen Kupfersudkesseln gab dem Fürstenberg-Neujahrsempfang einen besonderen Rahmen.
Foto: FFBKG

Fürstenberg Brauerei: Die Nr. 1 im Süden baut Position weiter aus

21. Januar 2026
Aber hallo, diese Bilanz kann sich sehen lassen! Wie der Geschäftsführer der Fürstenberg Brauerei, Georg Schwende, beim Neujahrsempfang der Brauerei in Donaueschingen sagte, habe sich Fürstenberg den aktuellen Problemen des Biermarktes zwar nicht vollständig entziehen können, insgesamt aber deutlich besser abgeschnitten als viele Wettbewerber. Das gelte bundesweit – vor allem aber im südlichen Baden-Württemberg, dem Kernabsatzgebiet der Traditionsbrauerei. Dort habe Fürstenberg den eigenen Vorsprung weiter ausgebaut. Schwende sieht denn auch den Anspruch der Brauerei in vollem Umfang bestätigt: „Wir sind das Bier des Südens.“

Schwende sagte vor den über 300 geladenen Gästen des Neujahrsempfngs, dass die Brauerei im Geschäftsjahr 2025 konsequent auf die Weiterentwicklung der Marke und ein zeitgemäßes Sortiment gesetzt habe. Mit erstklassigen Produkten und einer starken Teamleistung habe man sich nicht nur erfolgreich als Marktführer im Süden des Landes behauptet, sondern diese Position sogar ausgebaut.

Der Landtagsabgeordnete Guido Wolf (li.) und Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly (re.) stießen mit Brauereichef Georg Schwende auf das neue Jahr an.
Foto: FFBKG

Mit dem neuen Markenauftritt im Jahr 2025 habe Fürstenberg die enge Verbundenheit zur Region weiter forciert und die Identifikation der Kundinnen und Kunden mit „ihrem“ Bier gestärkt. „Diese emotionale Verknüpfung der Bier-Marke Fürstenberg mit dem unvergleichlichen Lebensgefühl des Südens erwies sich als echter Volltreffer und soll weiter ausgebaut werden“, betonte Fürstenberg-Geschäftsführer Georg Schwende in seiner Begrüßungsrede.

Fürstenberg entwickelt sich besser als der Biermarkt

Unverändert herausfordernd sei die Lage für die gesamte Branche. Angesichts der weltwirtschaftlichen Situation sehe sich die Brauwirtschaft weiterhin mit einer spürbaren Konsumzurückhaltung konfrontiert. Verändertes Ausgehverhalten, der anhaltende Trend zu alkoholfreien Getränken und der seit Jahrzehnten rückläufige Bierkonsum sorgten insgesamt für sinkende Absätze. Auch Fürstenberg habe sich dieser Entwicklung nicht vollständig entziehen können. Mit einem insgesamt leichten Absatzminus gegenüber dem Vorjahr habe sich die Brauerei jedoch deutlich besser entwickelt als der baden-württembergische und der bundesweite Biermarkt. Positiv sei insbesondere das Hauptprodukt Fürstenberg Pilsener aufgefallen, das im hart umkämpften Pils-Segment leicht zugelegt habe.

Fürstenberg-Geschäftsführer Georg Schwende konnte eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 ziehen.
Foto: FFBKG

Zuwächse habe es zudem beim Hellen Naturtrüb sowie bei den alkoholfreien Sorten gegeben. Im Kerngebiet sei Fürstenberg nach Absatz bei allen relevanten Sorten sogar marktführend. Weiteres Potenzial sehe er vor allem in der regionalen Verwurzelung der Marke unter dem Slogan „Bierkultur vom Ursprung der Donau“. Dazu passe auch das Engagement der Brauerei für Kultur, Brauchtum und Vereine in der Region.

Der Ausblick Schwendes auf das Jahr 2026 fällt verhalten optimistisch aus. Der Biermarkt bleibe dynamisch, der Kostendruck hoch und die Konsumgewohnheiten im Wandel. Mit einem vielfältigen Sortiment und der starken Paulaner Brauerei Gruppe im Rücken sehe sich Fürstenberg diesen Herausforderungen jedoch gewachsen.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr aus dem Netz