Zug kommt nach 600 Meter im Tunnel zu stehen
Der Unfall ereignete sich gegen 5.30 Uhr rund 50 Meter vor dem Ortsausgang von Calw. Wie der Kreisfeuerwehrverband Calw mitteilte, prallte der Zug mit etwa 100 km/h auf einen rund zwei mal drei Meter großen Felsbrocken, der zuvor vom Hang auf die Gleise gestürzt war. Der Stein wurde dabei zerschlagen und weggeschleudert. Der Zug kam erst rund 600 Meter weiter in einem Tunnel zum Stehen.
Fahrgäste kommen mit dem Schrecken davon
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich fünf Fahrgäste sowie der Triebfahrzeugführer im Zug. Die Feuerwehr brachte die Passagiere mithilfe einer Leiter aus dem Zug. Nachdem der Rettungsdienst Entwarnung gegeben hatte, wurden die Reisenden von der Feuerwehr zur nächsten Haltestelle nach Bad Teinach-Zavelstein gebracht und konnten dort ihre Fahrt fortsetzen.
Zug erheblich beschädigt
Der Zug wurde durch den Aufprall dem Vernhmen nach erheblich beschädigt. Mehrere Einsatzkräfte schoben das Fahrzeug anschließend mit Muskelkraft aus dem Tunnel, um eine genauere Untersuchung zu ermöglichen. Zudem trat Hydrauliköl aus. Da sich der Unfallort in einem Wasserschutzgebiet befindet, wurde das Umweltamt hinzugezogen. Nach Angaben der Behörden wurde der Großteil des Öls von einer am Zug angebrachten Auffangwanne aufgenommen, ein Eindringen ins Grundwasser habe es nicht gegeben.
Strecke gesperrt – Ersatzverkehr eingerichtet
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, bleibt der Streckenabschnitt zwischen Pforzheim Hauptbahnhof und Wildberg (Württemberg) voraussichtlich bis Donnerstag, 22. Januar, im Laufe des Tages gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Pforzheim Hbf und Wildberg (Württ) eingerichtet.
Die Deutsche Bahn prüft zudem, ob zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Hang notwendig sind. Eine größere Anzahl von Rettungskräften war im Einsatz






