Dabei wurden den beiden Pandas jeweils ein Chip gesetzt worden, mit dem sie ihr Leben lang eindeutig identifiziert werden können. Außerdem wurde das Geschlecht der Ende Juni geborenen Jungtiere bestimmt: Es handelt es sich um zwei Männchen.
Die kommenden Wochen verbringen die Kleinen meist noch in der Höhle und werden dort von Muttertier Akuti versorgt. Ab und an nimmt sie die Jungtiere aber auch schon mit nach draußen. Das Männchen Terai bleibt im angrenzenden Gehege. Die Besucherinnen und Besucher des Karlsruher Zoos werden noch viel Freude an ihnen haben.

Für den Zoo Karlsruhe ist es die zweite Geburt bei den Roten Pandas, bereits 2023 gelang die Nachzucht. Die Weltnaturschutzunion stuft die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „stark gefährdet“ ein.
Roter Panda stark gefährdet
Der Rote Panda (auch Kleiner Panda, Feuerfuchs oder Katzenbär genannt) ist ursprünglich im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas beheimatet. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ist die Art durch Lebensraumzerstörung und illegaler Wilderei bedroht. Weltweit arbeiten deshalb Zoos, Naturschutzorganisationen und Regierungen zusammen, um den Roten Panda im Rahmen eines sogenannten One-Plan-Approach-Projekts zu schützen. In diesem ganzheitlichen Ansatz werden alle Möglichkeiten, auch die Zucht in Zoos zur Arterhaltung und möglichen späteren Wiederansiedlung, herangezogen, um den Bestand des Roten Pandas zu sichern. Der Zoo Karlsruhe beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Europäischen Zooverbands EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria.






