Ja , und wenn ihr den 12,7 Kilometer langen Premiumwanderung „Heidelbeerweg“ durch die herrlichen Wälder Enzklösterles gemacht habt, dann wisst ihr auch, warum sich das Dorf das „Heidelbeerdorf des Schwarzwalds“ nennt. Und falls ihr ganz clever seid, dann kommt ihr im Juli/August, wenn hier das „Blaue Gold“ millionenfach wächst und zu „Versucherlen“ förmlich einlädt. Ein Highlight auf der Tour ist übrigens auch das Kulturdenkmal Rußhütte.
Charakteristik
Aber auch außerhalb der Heidelbeerzeit ist der abwechslungsreiche ca. vierstündige Premium-Wanderweg mit seinen mäßigen Steigungen und unterschiedlicher Wegbeschaffenheit ein Hochgenuss. Schöne, teilweise geschotterte Wege und schmale Waldpfade führen auf dem 12,7 km langen Rundweg durch herrlich Natur. Einige Aussichtspunkte laden zum Träumen ein. Im Hirschtal wird das Rotwildgehege umrundet, bevor Sie zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Bild: Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
Entlang den ersten Kilometern informieren 7 Thementafeln über die blaue Waldfrucht. Spätestens dann wisst ihr auch, warum die kleinen Beeren vor allem in früheren Jahren für die Menschen hier eine so große Bedeutung hatten. Aber ein Enzklösterle ohne Heidelbeeren ist auch bis heute nicht vorstellbar. Das große Highlight des Dorfes im Jahreslauf: das Heidelbeerfest, der Höhepunkt der jährlichen Heidelbeerwoche im Juli. Doch genug erzählt! Jetzt wird gewandert!
Wegbeschreibung
Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich an der Tourist-Info Enzklösterle (Friedenstraße 16) und führt zunächst durch den schönen Kurpark, vorbei am Vital- und Aktivplatz. Anschließend geht es vorbei am Heidelbeer-Haus, wo ihr viele Köstlichkeiten rund um die kleine Frucht erstehen können. Nach Überquerung der Wildbaderstraße geht es über den Lappach in den Wald hinein.
Am Schöllkopf beginnt der Aufstieg. Der schmale Pfad führt entlang an Heidelbeersträuchern und durch eine verwunschene Landschaft mit vermoosten Felsen. Auf dem Schöllkopfplateau in über 800 m Höhe hat man den höchsten Punkt erreicht.

Leicht bergab, vorbei an einer Aussichtsplattform, führt der Weg in das Lappachtal. Über die forellenreiche Große Enz und das Kulturdenkmal Rußhütte geht es am Hirschkopf entlang zur Erdbeerplatte. Dort hat man einen wunderbaren Rundblick über das Schwarzwalddorf und eine Holzschaukel, die Heidelbeerschaukel, lädt zum Verweilen ein.
Im Hirschgehege, das umrundet wird, befindet sich ein stattliches Rudel Rotwild, das aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Am Schneckenkopf entlang führt das letzte Stück über einen schönen Panoramaweg, vorbei an über 200 Jahre alten Enztalkiefern. Nach einem kleinen Abstieg ist der Ausgangspunkt wieder erreicht. Herrlich!
Infos
- Start und Ziel: Tourist-.Information Enzklösterle. Der Einstieg in die Tour ist auch von anderen Punkten aus möglich, z.B. Hirschtal-Parkplatz oder Parkplatz am Hetschelhofweg möglich
- Schwierigkeitsgrad: mittel
- Länge: 12,7 km (kann abgekürzt werden)
- Dauer: ca. 4 Stunden
- Schwierigkeit: mittel
- Höhenlage: 585 m – 803 m
Mehr Infos über den Weg samt Karte findet ihr unter www.enzkloesterle.de Dort könnt ihr euch einen gut gemachten Flyer über den Weg herunterladen.
Einen tollen Beitrag über den Heidelbeerweg findet ihr auch unter www.visit-bw.com/de/tipps-und-stories/heidelbeerweg-im-schwarzwald





