Verantwortlich für die angespannte Situation ist eine von Westen heranziehende Warmfront, die Baden-Württemberg im Laufe des Montagmorgens überquert. Dabei strömt feuchtwarme Atlantikluft in die Region. Der einsetzende Regen trifft auf vielerorts noch kalte oder gefrorene Böden und gefriert sofort. Besonders Straßen, Gehwege und Nebenstraßen können innerhalb kürzester Zeit spiegelglatt werden.
Auswirkungen auf Verkehr und Schulen
Die größte Gefahr besteht in den frühen Morgenstunden. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen mit extrem rutschigen Fahrbahnen rechnen, auch Fußgänger sind gefährdet. Zudem kann es im Bahnverkehr zu Beeinträchtigungen kommen, etwa durch vereiste Gleise oder Weichen.
Einen generellen Unterrichtsausfall wird es in Baden-Württemberg zwar nicht geben. Dennoch gilt: Schülerinnen und Schüler dürfen zu Hause bleiben, wenn der Schulweg aufgrund der Witterung nicht sicher zurückgelegt werden kann. Die Entscheidung liegt bei den Erziehungsberechtigten.
Entspannung erst im Laufe des Tages
Erst im Verlauf des späten Vormittags bis zum Mittag dürfte sich die Lage entspannen. Mit steigenden Temperaturen geht der gefrierende Regen allmählich in normalen Regen über. Besonders im Schwarzwald rechnet der Deutsche Wetterdienst dann mit einer schrittweisen Entschärfung der Situation.
Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes
Wer nicht zu Hause bleiben kann, dem rät der DWD dringend zu umsichtigem Verhalten. Es besteht Gefahr für Leib und Leben. Also:-
- Nicht notwendige Fahrten vermeiden, vor allem am Morgen
- Geschwindigkeit deutlich reduzieren und vorsichtig fahren
- Mehr Zeit einplanen für Arbeits- und Schulwege
- Rutschfestes Schuhwerk tragen und glatte Flächen meiden
- Aktuelle Wetter- und Verkehrswarnungen aufmerksam verfolgen
Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, die weitere Entwicklung genau im Blick zu behalten und Warnmeldungen konsequent zu beachten.






