Unikate in Hülle und Fülle
Anfang März dreht sich im historischen Gebäude alles um das Ei als Kunstobjekt. An den vielen Ständen entdecken Gäste eine beeindruckende Vielfalt: von winzigen Wachteleiern bis zu großen Straußeneiern, von schlicht und elegant bis aufwendig dekoriert. Besonders reizvoll ist, dass man den Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern mancherorts direkt bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

Kunstvoll, originell und farbenfroh
Jedes ausgestellte Ei ist ein handgefertigtes Einzelstück. Die Ausstellenden arbeiten mit unterschiedlichsten Techniken — darunter Aquarellmalerei, Fimo-Gestaltung, Wachs- und Batikverfahren sowie Gravur- und Frästechniken. Ergänzt wird das Angebot durch originelle Dekorationen rund ums Osterfest. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee und Kuchen laden zu einer gemütlichen Pause ein.
Ostermarkt mit langer, langer Tradition
Die Tradition der Ostereier reicht weit zurück und hat ihre Wurzeln im alten Ägypten, wo Eier als Symbole der Fruchtbarkeit galten und kunstvoll dekoriert wurden. In Europa verbreitete sich der Brauch des Eierfärbens und Verschenkens im 12. Jahrhundert – zur Zeit, als die Zisterziensermönche das Kloster in Maulbronn gründeten. Obwohl es keine Hinweise darauf gibt, dass sie eine spezielle Ostereiertradition pflegten, hatte das Kloster durch seine erfolgreiche Landwirtschaft vermutlich mehr als genug Hühnereier zur Verfügung.

Der Maulbronn Ostermarkt ist somit nicht nur ein Ort für Kunstliebhaber, sondern auch ein Stück lebendige Geschichte. Wer die Osterzeit mit kreativen Kunstwerken und festlicher Atmosphäre erleben möchte, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.






