Retter der Bergwacht kämpfen sich bei Einsatz an Seilen in tiefem Schnee nach oben
Foto: Symbolbild: Olga von Plate, Bergwacht Schwarzwald e.V.
Sie ist da, wenn man sie braucht: die Bergwacht Schwarzwald. Vom 21. bis 25. Januar 2026 war das gleich 226 Mal der Fall.
Retter der Bergwacht kämpfen sich bei Einsatz an Seilen in tiefem Schnee nach oben
Sie ist da, wenn man sie braucht: die Bergwacht Schwarzwald. Vom 21. bis 25. Januar 2026 war das gleich 226 Mal der Fall.
Foto: Symbolbild: Olga von Plate, Bergwacht Schwarzwald e.V.

Bergwacht Schwarzwald holt 3 hilflose Personen aus Ravennaschlucht – 266 Einsätze

26. Januar 2026
Oh je, da war ganz schön was los! Zwischen dem 1. und 25. Januar 2026 verzeichnete die Bergwacht Schwarzwald 266 Einsätze in ihrem Dienstgebiet. Neben zahlreichen Rettungseinsätzen in den Skigebieten wurden auch Wanderinnen und Wanderer sowie Schlittenfahrer unterstützt. Glücklicherweise glimpflich verlief der Einsatz in der Ravennaschlucht, bei dem die Bergwacht drei hilflose Personen von einem stark vereisten Wanderpfad in Sicherheit brachte.

Die Personen hatten sich in einer hilflosen Situation befunden, konnten sie sich auf dem eisigen Pfad nicht mehr fortbewegen. Von den Rettern der Bergwacht gefunden und mit Steigeisen ausgestattet, wurden die drei Personen auf sicheres Terrain gebracht.

Geöffnete Skilifte und präparierte Loipen sorgten zum Jahresbeginn für ein hohes Einsatzaufkommen. Einsatzschwerpunkt war der Feldberg mit 122 Einsätzen, gefolgt von den Ortsgruppen Notschrei (23), Furtwangen (13) und Wieden (10). Im Nordschwarzwald verzeichneten die Ortsgruppen entlang der Schwarzwaldhochstraße zwischen Kniebis und Mehliskopf insgesamt 43 Einsätze.

Viele Verletzte

Allein am Wochenende vom 24. und 25. Januar kam es am Feldberg zu 21 Einsätzen. Neben Sturzverletzungen wurden vermehrt auch internistische Notfälle versorgt, insbesondere im Bereich der Anfängerpisten am Seebuck. Zudem betreute die Bergwacht den Para-Weltcup am Feldberg, bei dem ein Rennteilnehmer nach einem schweren Sturz medizinisch versorgt und ins Tal transportiert wurde.

Die meisten Einsätze am Feldberg

Auch abseits der Skipisten kam es zu mehreren Einsätzen, darunter Schlittenunfälle mit Kindern am Notschrei und in Herrischried sowie die Rettung eines gestürzten Wanderers bei Staufen. Die Bergwacht empfiehlt, winterliche Touren sorgfältig zu planen, ausgewiesene Wege zu nutzen und sich vorab über die aktuellen Wegeverhältnisse zu informieren

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