9,4 Grad plus – Inversionswetterlage Grund
Die Erklärung für dieses Wetterphänomen ist eigentlich recht einfach. Es herrschte gestern – und das dürfte wohl auch heute noch so sein – eine klassische Inversionswetterlage. In den tieferen Lagen lag dichter Nebel bzw. Hochnebel, der die Sonne komplett abschirmte und so für deutlich kühlere Temperaturen sorgte.
Auf dem Feldberg hingegen lag die Gipfelregion über der Nebeldecke, bekam volle Sonneneinstrahlung ab und konnte sich dadurch stark erwärmen. Deshalb war ausgerechnet der höchstgelegene Ort Baden-Württembergs an diesem Tag der wärmste im ganzen Land. So selten ist das Phänomen übrigens gar nicht. Beispiel: 2. Februar, dieses Jahres. Damals reichen 7.1 Grad + bundesweit sogar für den Sprung aufs Treppchen, war der Feldberg gar der drittwärmste Ort Deutschlands.
Bevor jetzt die Skisportfans in Panik geraten – keine Sorge. Auf dem Feldberg liegt derzeit zwar wenig Schnee, aber der Resilift I ist am Sonntag, 28.12., dennoch in Betrieb.
Resilift I in Betrieb – Neuschnee im Anmarsch
Ja, rund um und kurz nach dem Jahreswechsel zeichnet sich sogar eine deutliche Verbesserung der Wintersportverhältnisse nicht nur auf dem Feldberg, sondern insgesamt in den höheren Lagen des Schwarzwaldes ab. Nach übereinstimmenden Prognosen der Wetterdienste sind Schneefälle zu erwarten. Und kalt soll es auch bleiben.






