Den Niederschlägen sei Dank!
Die guten Nachrichten kommen aus den Staatswäldern im Hochschwarzwald: Nach mehreren schwierigen Jahren mit Trockenheit und starkem Borkenkäferbefall zeigte sich der Wald 2025 so vital wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Verantwortlich dafür ist vor allem die günstige Witterung im vergangenen Jahr. Wie der Forstbezirk Hochschwarzwald mitteilt, profitierte die Region zwischen Freiburg und Villingen von überdurchschnittlichen Niederschlägen – trotz teils hoher Temperaturen.
„Nur“ noch 15 Prozent der Bäume geschädigt
Die Bäume litten kaum unter Trockenstress, größere Sturmschäden blieben 2025 laut Forst ebenfalls aus. Selbst die als anfällig geltende Fichte habe sich dank der guten Wasserversorgung deutlich besser gegen den Borkenkäfer behaupten können. Der Anteil geschädigter Bäume lag bei nur rund 15 Prozent – ein Wert, der zuletzt 2014 erreicht wurde. Eine Entwicklung, die Förster als die beste seit elf Jahren bezeichnen.
Auch wirtschaftlich lief es gut
Auch wirtschaftlich macht sich die Erholung bemerkbar: 2025 konnte wieder mehr Fichtenholz verkauft werden. Nadelholz ist aufgrund der Schäden in anderen Regionen Deutschlands knapp und entsprechend gefragt.
Umbau zum Mischwald schreitet voran
Parallel dazu treiben die Förster den Waldumbau konsequent voran. Ziel sind stabile Mischwälder mit klimaresistenteren Baumarten wie Tanne, Eiche oder Douglasie. Dabei setzt der Forstbezirk verstärkt auf Naturverjüngung, um tiefwurzelnde und widerstandsfähige Bestände zu fördern. So soll der Anteil der anfälligen Fichte weiter zurückgedrängt und durch resistentere Baumarten ersetzt werden. Erfolge auf diesem Weg und positive Effekte sind laut Hans-Ulrich Hayn, Forstbezirksleiter im Forstbezirk Hochschwarzwald, gegenüber dem SWR bereits in allen Höhenlagen des Schwarzwaldes sichtbar.
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