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Wyhl

Am nördlichen Kaiserstuhl in der Rheinebene, zwischen Schwarzwald und Vogesen, in einer fruchtbaren Landschaft, umgeben von üppigen Obstgärten und alten Streuobstbeständen liegt die Gemeinde Wyhl. 

Sie grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet Wyhl-Weisweil an, das dem Naturfreund und Erholungssuchenden eine artenreiche Auelandschaft, durchzogen von Altrheinarmen bietet. Im Rheinauenwald findet ausschließlich einen Laubmischwald. Die Altrheinarme sind reich an Fischen und von allerlei Wasserpflanzen durchwachsen. Ein echtes Erlebnis!

Wyhl – da war doch mal was! Ja, Sie haben recht: Bei dem heute rund 3900 Einwohner zählende Dorf war in den 1970er-Jahren zu schweren Auseinandersetzungen um den Bau eines Atomkraftwerks gekommen. Zeitweise demonstrierten Zehntausende gegen die Pläne, es kam zu Platzbesetzungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. 1977 waren die Kernkraftwerksgegner am Ziel. Das Projekt wurde aufgegeben. Die Lichter gingen in Baden-Württemberg dennoch nicht aus. Heute ist das damals vorgesehene Gelände Naturschutzgebiet.

Wer sich die schmucke Gemeinde anschaut, der sollte sich dabei auf keinen Fall die Kirche St. Blasius vergessen. Der Teil unterhalb des achteckigen Glockengeschosses des stolzen Turms geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Das Gotteshaus in der heutigen Form wurde zwischen 1760 und 1765 fertiggestellt. Fast kaum zu glauben, dass die Kirche vor der Rheinbegradigung direkt am Rhein lag. Heute ist sie rund zwei Kilometer von ihm entfernt. Ein Kleinod ist auch das schlossartige Pfarrhaus mit seinem „Prälatensaal“, der für seinen barocken Stuck und seine schönen Fresken bekannt ist.

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Kontakt

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