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Wehr

Das kleine, rund 13.000 Einwohner zählende Städtchen am Hochrhein hat nun wirklich jede Menge zu bieten. Der staatlich anerkannter Erholungsort ist von einer einzigartigen Landschaft umgeben. Nicht von ungefähr trägt Wehr ganz offiziell den Titel „Tor zum Naturpark Südschwarzwald“.

Wussten Sie, dass Wehr die waldreichste Stadt am Hochrhein ist?  Ein großartiges Highlight ist dabei die wilde Wehraschlucht, die mit ihrem Bannwald zu den urwüchsigsten Naturreservaten in Deutschland zählt. In den steilen Schluchtpartien mit ihren spektakulären Felsformationen hat sich hier über die Jahrhunderte hinweg ein einzigartiger Urwald gebildet, in dem der Wald in seiner ursprünglichen Form erlebt werden kann. Die Wehramündung in den Rhein schließlich ist als Naturschutzgebiet ein Vogelparadies ohnegleichen am Hochrhein. Immer ein Besuch wert ist auch der Dinkelberg mit seinen Grün- und Ackerflächen, Streuobstwiesen und Wirtschaftswälder. Auf den trockenen Kalk-Magerrasen findet man seltene Pflanzenarten, darunter Orchideen. Unser Tipp: Gehen Sie doch mal zur Zeit der Obstbaumblüte auf den Dinkelberg. Ein Traum!

Über 120 km gut beschilderten Wanderwegen erschließen Ihnen hier Natur und Landschaft.  Pfade wie der „Wehratal-Erlebnispfad“, der „Sagenpfad ums Schlössle“, aber auch den „Erdmannsweg“ über den Dinkelberg warten von Ihnen entdeckt zu werden. Doch es ist nicht „nur“ das Wandern, das in und um Wehr begeistert. Neben der Nordic-Walking Arena gehören u.a. Rad- und Mountainbike-Strecken, eine schmucke Minigolf-Anlage oder die Schwimmbäder zum breit gefächerten Freizeitangebot der Stadt.

Vor allem: In Wehr begegnet Ihnen auch jede Menge Geschichte. Viel ist passiert, seit Wehr vor mehr als 900 Jahren durch eine Unterschrift von Adalgoz von der Burg Werrach zum ersten Mal in das Licht der Geschichte trat. Der Bärenfels, die zweite Burgruine, bewacht das Tal, obwohl das Gemäuer im Dreißigjährigen Krieg beinahe komplett verwüstet wurde. Von beiden Ruinen genießen Sie heute herrliche Ausblicke.

Geschichte wurde in Wehr auch 1848 geschrieben, als kein Geringerer als der badische Revolutionär Gustav von Struve hier verhaftet wurde. Besonders stolz sind die Menschen in Wehr natürlich auf Anne-Sophie Mutter. Die wohl berühmteste Geigerin der Welt wuchs in Wehr auf und ist bis heute ihrem Heimatstädtchen eng verbunden. Sie ist Ehrenbürgerin der Stadt.

Im Städtle selbst ist die schmucke barocke St. Martins-Kirche ein echter Hingucker. Dies gilt natürlich auch für das Alte und das prächtige barocke Neue Schloss, in dem heute das Rathaus sein Domizil hat oder das aus dem 16. Jahrhundert stammende Storchehus.

Wehr ist darüber hinaus auch ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Wussten Sie, dass von hier aus die berühmten Weck-Einmachgläser ihren Siegeszug um die Welt antraten und das Unternehmen bis heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Stadt ist? Oder dass Wehr die Heimat de weithin bekannten Weberei Brennet ist? Das wirklich sehenswerte Textilmuseum der Brennet AG informiert dabei auf über 700 Quadratmetern nicht „nur“ über die Geschichte des Unternehmens, sondern hat darüber hinaus auch die die der Textilindustrie Südbadens und anderer Branchen im Blick. Stark!

Ein absolutes technisches Highlight ist das in vielerlei Hinsicht rekordverdächtige Kavernenkraftwerk Wehr, das zu den weltweit größten Pumpspeicheranlagen gehört. Mit seiner mittleren Jahreserzeugung von 1,16 Milliarden Kilowattstunden trägt es zu mehr als der Hälfte an der Gesamtproduktion der Schluchseewerk AG bei. Zu erreichen ist das in einem Berg liegende Herzstück des Kavernenkraftwerks Wehr über einen 1,3 Kilometer langen Stollen. In einer künstlichen Höhle, der Kaverne, sind die vier Maschinensätze mit gewaltigen Ausmaßen untergebracht. Beeindruckend! Die Schluchseewerk AG bietet ein Mal pro Woche öffentliche Führungen an.

 

 

 

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