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Lauf

Schon die Landschaft, mit der Lauf gesegnet ist, ist super. Doch das ist nicht das einzige, was diese schmucke Gemeinde zu bieten hat. Denken wir nur einmal an die Burgruine Neuwindeck oder eine der ältesten Trotten Deutschlands und natürlich an Schloss Aubach ­ alles Sehenswürdigkeiten von hohem historischem Stellenwert. Doch der Reihe nach.

Der staatlich aberkannte Erholungsort liegt am Fuß der Vorbergzone des Schwarzwaldes am Ausgang des Laufbachtales im Ortenaukreis. Die Höhenlage der fast 4000 Einwohner zählenden Gemeinde reicht von 200 Meter bis hinauf auf 1010 Meter, wobei hoch oben vom Sodkopf Drachen- und Gleitschirmflieger zu ihren Höhenflügen ansetzen können. Schon die enormen Höhenunterschiede auf der Gemarkung lassen ahnen, wie vielfältig hier die Landschaft ist.

Obstgärten, Rebberge, Wälder und herrlich bunte Blumenwiesen kennzeichnen deren Bild. Insbesondere das Laufbachtal mit seiner urwüchsigen Natur und wildwachsenden Orchideen und einer großen Zahl heimischer Singvögel lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein. Aber auch die Höhen des Schwarzwalds wollen erobert werden. Der im Bereich des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord gelegene Ort gilt als ein idealer Ausgangspunkt zu zahlreichen Ausflugszielen in der Region.

Sein Wahrzeichen ist die auf einer Anhöhe gelegene Burgruine Neuwindeck, die um 1300 im gotischen Baustil errichtet wurde. Von der Burg, die von den Einheimischen auch „Laufer Schloss" genannt wird, sind große Teile der Umfassungsmauer, der Bergfried in vier Geschossen und ein kleines Stück der Zwingermauer erhalten, wobei man vom Bergfried einen schönen Ausblick genießt.

Ein Kleinod ist auch die Kirche St. Leonhard, wobei Lauf weit über seine Grenzen hinaus für den immer November stattfindenden Leonhardusritt mit Pferdesegnung bekannt ist. Mit ihm ehrt Lauf den Heiligen, der als Schutzpatron der Pferde und des Viehs gilt.

Ein echter Hingucker ist auch eine ganz aus Eichenholz gefertige Weintrotte. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und gilt damit als eine der ältesten Deutschlands. Das gute Stück wiegt nahezu 15 t und befindet sich im Alsenhof. Ein richtiges Schmuckstück ist auch das barocke Schloss Aubach. Es wurde um 1720/30 erbaut und im 19. Jahrhundert um einen neugotischen Anbau ergänzt.

 

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