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Hüfingen ist ein schmuckes Städtchen. Malerisch und idyllisch liegt der staatlich anerkannte Erholungsort auf der Hochebene der Baar am Rande des Südschwarzwalds. 

Rund 7600 Einwohner zählt das Hüfingen von heute mit seinen Ortsteilen. Etwa 5200 davon leben in der Kernstadt.  Doch schon vor nahezu 3000 Jahren siedelten hier Menschen. Dies beweisen Grabfunde aus der Urnenfeldzeit. Vor rund 2000 Jahren gab es auf dem Galgenberg eine keltische Siedlung. Ja, und dann kamen sie, die Römer. Sie bauten ab etwa 40 n. Chr. die einstige keltische Siedlung zu einer militärischen Anlage aus. Brigobannis hieß das Kastell, das den westlichen Abschluss des Donaulimes bildete. Um das Jahr 70 errichteten die Römer hier  eine Badanlage, die sie mehrfach erweiterten. Sie sehen, die alten Römer  standen unserem heutigen Bedürfnis nach Wellness in nichts nach. 

Wer heute die ausgegrabene, sorgfältig restaurierte und als Museum aufbereitete Anlage in Hüfingen – übrigens eines der ältesten Kastellbäder nördlich der Alpen – besichtigt, staunt, mit welcher Raffinesse dieses Bad ausgestattet war. Selbst eine Sauna hatten die Römer bereits. 

Da können die Hüfinger von heute natürlich nicht zurückstehen. Tun sie auch nicht! Im „aquari", taucht der Besucher in eine großartige Welt der Entspannung und des Wohlbefindens ein. Verschiedene Schwimmbecken, eine rasante 52 Meter lange Rutsche mit Strömungskanal und eine großzügige Saunalandschaft warten darauf entdeckt zu werden.

Hüfingen, das 1083 erstmals erwähnt wurde, gehörte in seiner Geschichte den Zähringern, den Schellenbergern, den Herren von Blumberg und natürlich auch dem benachbarten Fürstenhaus. 

Welch ein Glück, dass aus den alten Zeiten noch vieles erhalten ist. So steht heute steht die liebevoll sanierte Altstadt von Hüfingen komplett unter Denkmalschutz. Romantische Gässchen, verwinkelte Plätze und das plätschernde Stadtbächle geben dem an der Breg gelegenen Hüfingen einen ganz besonderen Reiz. 

Anschauen sollten Sie sich unter anderem die Pfarrkirche St. Verena und Gallus, die 1553 vergrößert und Anfang dieses Jahrhunderts restauriert wurde. Besonders bemerkenswert der alte gotische Turm mit seinen Wasserspeiern und seinem Helm mit den grünen Ziegeln, der 1600 aufgesetzt wurde. Beeindruckend auch das ehemalige Schloss, in dem heute ein Altenpflegeheim untergebracht ist und natürlich der mittelalterliche Wehrturm am „Süßen Winkel", der einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung war. Um nur einmal einige der interessanten Gebäude des lebendigen Städtchens zu nennen. 

Schließlich hat die Stadt neben ihrer römischen Badeanlage noch zwei weitere bedeutende Museen, die allemal einen Besuch lohnen: das Schulmuseum mit seinen Exponaten aus mehr als 100 Jahren Schulgeschichte im früheren Bahnhofsgebäude und dann natürlich das 1992 gegründete Stadtmuseum für Kunst und Geschichte, das sich insbesondere der Sammlung, Aufarbeitung und Präsentation der Werke des Hüfinger Künstlerkreises des 19. Jahrhunderts verschrieben hat und darüber hinaus mit einer Dauerausstellung zur ur- und frühgeschichtlichen Besiedlung aufwartet.

Natürlich haben die Hüfinger auch veranstaltungsmäßig einiges drauf. Die Highlights sind sicher das Fronleichnamsfest ( Extra, Seite 216)) und die internationalen Keramikwochen mit dem Internationalen Töpfermarkt, die Jahr für Jahr im September mit handwerklich und künstlerisch hochwertig gestalteter Keramik in attraktiver Vielfalt locken.

Vergessen darf man natürlich auch nicht das jeweils alle zwei Jahre  stattfindende Römerfest sowie das ebenfalls im zweijährigen Turnus auf dem Programm stehende Sommertheater oder das große, alle vier Jahre stattfindende  Stadtbächlifest. Ja und auch der „Kloosemärt“ jährlich am Dienstag vor dem Nikolaustag  ist Bestandteil des großen Veranstaltungsprogramms in der Stadt Hüfingen.

 

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