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Herrischried

Als der alemannische Dichter Johann Peter Hebel einmal den Hotzenwald bereiste und vom Herrischrieder Wirtshaus Tanne aus beobachtete, wie ein hübsches Mädchen Brunnenwasser holte, wurde er zu dem Vers „Minen Auge gfallt – Herrischried im Wald“ inspiriert. Das Wirtshaus mit dem Hotzenmädchen gibt es schon lange nicht mehr, aber Hebels Verse sind geblieben. Damals zählte der Hotzenwald zu den Armenhäusern Deutschlands. 

Doch die Zeiten haben sich geändert. Seit durch die Erschließung des Hotzenwaldes der Tourismus immer mehr aufblühte und zudem viele Menschen im Tal Arbeit fanden, hat sich das Blatt gewendet. Herrischried verfügt nun über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Gasthöfe und Ferienwohnungen, ein Freizeitzentrum mit See und weiteren Attraktionen, die Eissporthalle, Skilifte und Loipen, ausgebaute Wanderwege mit dem Murgtalpfad als Filetstück, ein Hallenbad, das Freilichtmuseum Klausenhof, der Gugelturm und weitere touristische Einrichtungen bieten Besuchern Freizeitmöglichkeiten in Hülle und Fülle.

 

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  • 19 Dez 2018

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