BuehlBuehl

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Bühl (Baden)

Bühl liegt in einer herrlichen Landschaft, die sich von der Rheinebene bis zur Schwarzwaldhochstraße erstreckt. Weltberühmt geworden ist die Stadt durch eine Frucht: die Zwetschge. Genauer gesagt: die Bühler Frühzwetschge.

Im Jahre 1840 entdeckt, wurde die so herrlich schmeckende Zwetschge schon bald ein Renner. Schon wenig später exportierte man das blaue Steinobst weit über die Landesgrenzen hinaus. Heute ist der wirtschaftliche Stellenwert des Zwetschgenanbaus für Bühl gegenüber der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwar stark zurückgegangen, aber nach wie vor begegnet man in Bühl den Zwetschgen immer und überall: sei es nun in Form von Zwetschgenkuchen, Zwetschgenmus, Zwetschgenknödel, Marmelade oder in hochprozentiger Form als Zwetschgenwasser – die Frucht ist aus Bühler Küchen, Backstuben und Brennereien einfach nicht mehr wegzudenken. Und auch das traditionelle Bühler Zwetschgenfest, das alljährlich in der Innenstadt von Bühl gefeiert wird, erinnert daran, welch besonderen Stellenwert die Zwetschge in den vergangenen Jahren hatte. Zu ihren Ehren gibt es seit 1927 in Bühl eine Zwetschgenkönigin, welche die süße blaue Frucht in der Stadt und der Umgebung repräsentiert. Das gesamte Bühler Gebiet ist übrigens ein Obstparadies. An den Hängen des Schwarzwalds stehen in dieser Gegend sogar prachtvolle Edelkastanien. Bevor wir es vergessen, falls Sie es nicht ohnehin schon wissen. Hier in Bühl gedeihen auch die berühmten Affentaler Weine.

Doch der Reihe nach. Wer in Richtung Bühl kommt, den grüßt schon von weitem die Burgruine Alt-Windeck aus dem 12. Jahrhundert. Die Geschichte der Burg ist eng mit den endlosen Fehden in der Familie der Windecks verbunden. Und als in der Familie wieder einmal Feuer unterm Dach war, baute eine der Windecker Linien im 14. Jahrhundert nicht weit weg die Burg Neu-Windeck. Von Alt-Windeck sind heute nur noch ein Bergfried, ein Turm sowie Teile der Ringmauer erhalten. Der Burgturm kann von April bis Oktober von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit und in den Wintermonaten bei guter Witterung bestiegen werden. Darüber hinaus besteht hier auch eine Einkehrmöglichkeit.

Wer die Stadt selbst näher kennenlernen möchte, dem legen wir den 1,8 Kilometer langen Rundgang ans Herz, der mit dem Symbol schwarzer Punkt in grünen Pfeilen ausgeschildert ist. Die Tour führt zu alten Kirchen, historischen Gebäuden, lauschigen Winkeln und pittoresken Gässchen. Sie lernen das Wahrzeichen der Stadt, das Rathaus mit dem Turm der ehemaligen Kirche, genauso kennen wie die daneben liegende katholische Kirche St. Peter und Paul am Marktplatz oder den Römischen Meilenstein, die Bühlotbrücke, die Schwanenstraße, den Johannesplatz, das frisch sanierte „Hänferdorf“, die Barockkirche St. Maria und manches mehr.

Auch Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Gemütliche Radtouren für die ganze Familie führen in die Rheinebene und mit der Fähre ins benachbarte Elsass, sportliche Mountainbiker fahren bis auf 1000 m Höhe. Nach dem Ausflug locken das Bühler Schwarzwaldbad und mehrere Seen in der Region zum Baden und zum Surfen. Und im Winter geht’s zum Skifahren, Rodeln und -Eislaufen ins Höhengebiet. 

 

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  • 23 Feb 2018

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