Skispringer setzen auf Schwarzwaldgletscher

Erst das Styropor über dem Schnee verlegt, dann die Plane drüber. Fertig ist der Schwarzwaldgletscher. Erst das Styropor über dem Schnee verlegt, dann die Plane drüber. Fertig ist der Schwarzwaldgletscher. Foto: Jürgen Benitz

Skispringer setzen auf Schwarzwaldgletscher

Dienstag, 24 April 2018

Der nächste Winter kann kommen – der Schnee ist nämlich bereits da. Zumindest in Titisee-Neustadt, wo viele freiwillige Helfer mit einer großen Kraftanstrengung jetzt wieder den „Schwarzwaldgletscher“ am Hochfirst errichteten.

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10 000 Kubikmeter Schnee -ein gigantischer Schneeberg - versuchen viele freiwillige Helfer auf diese Art und Weise über den Sommer zu bringen und in den Dezember zu retten. Der Schnee wurde zunächst mit großen Styroporquadern geschützt und dann mit einer weißen Spezialfolie bedeckt.

Natürlich hat das Ganze auch seinen Sinn und Zweck. Den Schnee braucht man, um für den Skisprung-Weltcup vom 7. bis 9. Dezember gerüstet zu sein. Erstmals wird in Titisee-Neustadt da sogar ein Doppel-Weltcup ausgerichtet, bei dem sowohl Frauen und Männer über die Hochfirstschanze gehen werden.

Foto: Jürgen Benitz

Die freiwilligen Helfer haben in Sachen Gletscherbau übrigens schon richtig Routine. Seit 2013 macht man das so. Mit Erfolg. Runde 6000 Kubikmeter bringt man so im Schnitt über den Sommer und dann letztlich auf die Schanze. Klar, dass wir feste die Daumen, damit es auch in diesem Jahr hinhaut. In der Zwischenzeit hat sich der Gletscher sogar schon zu einer richtig kleinen Sehenswürdigkeit gemausert. Schließlich ist es der einzige im Schwarzwald, ein richtiges Alleinstellungsmerkmal der Stadt.

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