Schlittenhunderennen: ein Hauch von Alaska: in Todtmoos

Schlittenhunderennen: ein Hauch von Alaska: in Todtmoos Foto: Dietmar Hass

Schlittenhunderennen: ein Hauch von Alaska: in Todtmoos

Dienstag, 08 Januar 2019

Sie wollen ein Hauch von Alaska im Hochschwarzwald erleben? Na dann kommen Sie doch ganz einfach vom 25. bis 27. Januar zu den Schlittenhunderennen nach Todtmoos.. Über 100 Musher mit ihren rund 600 Schlittenhunden werden erwartet. Für Besucher gibt es neben den packenden Schlittenhunderennen ein spannendes Begleitprogramm. 

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Sie kommen gerne in den Hochschwarzwald – zum Training und zur Teilnahme am Internationalen Schlittenhunderennen: Musher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern mit ihren sibirischen Huskys oder Alaskan Malamutes. Die Natur mit ihren dichten Waldregionen fordert dazu regelrecht auf. Es ist die Zeit, in denen ein Hauch von Alaska über dem sonst so beschaulichen Todtmoos weht. Laut sind die Rufe der Musher und das Gebell der Huskys zu hören. Eine klasse Veranstaltung.  Nicht von ungefähr ist das Schlittenhunderennen in Todtmoos seit Jahrzehnten weit über deutsche Grenzen hinaus bekannt.

 Erstmalig traten 25 Musher im Jahr 1975 zu einem Rennen an. 1994 und 2015 fanden hier sogar die Weltmeisterschaften statt. Dieses Jahr fließen Wertungspunkte in die anschließende WM ab 30. Januar im französischen Bessans. Todtmoos zeigt sich daher als Ort der Vorentscheidungen und als Trainingslager für Mensch und Tier. Gespanne mit zwei, vier, sechs und acht Hunden treten bei den vier bis 24 Kilometer langen Sprintstrecken an, sowie offene und reinrassige Teams.

Ebenfalls dabei sind die Kategorien Skijöring, bei der der Mensch auf Skiern den Hund anleitet, und Pulka mit ein bis vier Hunden sowie einem Lastenschlitten. Beeindruckend für die Zuschauer dürften die großen Gespanne der „offenen Klasse“ mit einer fast unbegrenzt großen Zahl an Hunden vor dem Schlitten sein.

Für Zuschauer gibt es ein spannendes Rahmenprogramm: Huskys sind nicht nur gute Schlittenhunde und treue Gefährten, sie lassen sich auch aus der Nähe betrachten und streicheln. Ab Freitag ist dies an allen drei Abenden ab 18 Uhr im Alten Kurpark möglich. Eine Fackelwanderung von der Ortsmitte zum Rennplatz steht zur Eröffnung am Freitagabend auf dem Programm. Interessierte können sich samstags und sonntags auch selbst in den Schlitten setzen: Fürs Trekking mit Huskytouren Hochschwarzwald braucht es nur gutes Schuhwerk sowie einen Bauchgurt, der gestellt wird – und man darf beim Füttern dabei sein.

Wer Lust auf Party hat, besucht in typischer Musher-Manier samstags den Countryabend.

Die Rennen sind samstags und sonntags ab 9 Uhr. Im Festzelt am Start und Ziel im höher gelegenen Ortsteil Schwarzenbach wird durchgängig für die Verköstigung gesorgt und verschiedene Stände mit kulinarischen Schwarzwald-Spezialitäten oder Hundesportausrüstungen laden zum Besuch. Ein Shuttlebus verkehrt zwischen dem Ort und dem Rennplatz.

 

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